Die "Rotjacken" würden bei einem Erwerb der Lizenz der Klagenfurter deren Spielberechtigung in der zweithöchsten Leistungsklasse übernehmen. "Ich möchte nicht zu große Hoffnungen wecken. Aber es gibt Gespräche, wir stehen in Verhandlung", erklärte Sticher. Er bezifferte die Chancen auf einen positiven Abschluss der Verhandlungen "mit vielleicht 30 Prozent".
1,7 Millionen Euro für die Lizenz?
Vorschläge für den Deal wären laut Sticher "von mehreren Seiten" gekommen, nun werde versucht, die Details auszuloten. Rechtsanwalt Wolfgang Rebernig prüfe derzeit die rechtlichen Voraussetzungen. Über die kolportierten 1,7 Millionen Euro, die der FC Kärnten für die Lizenz verlangen soll, verlor der 50-Jährige nicht viele Worte. "Eines ist klar. Ich werde den GAK nicht wieder in die Schulden stürzen", versicherte Sticher.
Ganz und gar nichts von den GAK-Plänen wissen will man in Klagenfurt. "Der FC Kärnten spielt kommende Saison sicher in Fischl", zeigte sich Präsident Steindorfer nicht erfreut. Er hätte Sticher persönlich noch nie getroffen, wäre am Samstag von Manager Günther Hafner aus heiterem Himmel mit den Gerüchten konfrontiert worden. Steindorfer bestätigte jedoch auch, dass am Dienstag ein Treffen mit Austria-Kärnten-Präsident Mario Canori und Landeshauptmann Jörg Haider, der als einer der Drahtzieher des Deals gilt, stattfinden werde.
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