Di, 23. Oktober 2018

Doku-Drama

18.11.2017 17:35

Premiere für das "Wunder vom Dachstein"

Vor eineinhalb Wochen erst wurde ein vermisster Deutscher am Dachstein nach fünf Tagen lebend geborgen. Über den US-Amerikaner Ken Cichowicz, der 1985 ganze 19 Tage am Berg überlebte, hat Fritz Kalteis ein 90-minütiges Doku-Drama gedreht, das jetzt beim Mountainfilm-Festival in Graz Weltpremiere hatte.

"Das Leben schreibt die besten Drehbücher", freut sich Hans Peter Stauber, der den neuen Film Ende Dezember bei seinen "Bergwelten" auf ServusTV zeigt. Davon, wie übermenschlich die Leistung des damals 38-jährigen Kenneth Cichowicz war, konnte sich die Crew heuer bei den Dreharbeiten selbst überzeugen: "Wir hatten einen Schneesturm, die Spaltengefahr war extrem groß", berichtet Aufnahmeleiter Heli Strasser aus Ramsau. "Immerhin war das Wetter genauso, wie es Cichowicz 1985 erlebt hatte."

Neben der Nachstellung der Ereignisse steht Cichowicz’ Sohn Casey im Zentrum des Doku-Dramas. Der damals Achtjährige traf auf jene Leute, die an der Rettung seines Vaters beteiligt waren, darunter Flugretter Andreas Staudacher, der heute den Fliegerhorst in Aigen kommandiert. Er war am 4. 11. 1985 an Bord jenes Bundesheer-Hubschraubers, der das grüne Zelt entdeckte, in dem der schwer verletzte US-Amerikaner nur dank einer militärischen Ausbildung unglaubliche 19 Tage überdauert hatte.

Matthias Wagner, Kronen Zeitung

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