Fr, 22. Juni 2018

Sohn rettet sich

25.09.2017 14:15

59-Jähriger nach Wohnhausbrand bei Graz vermisst

Nach einem Wohnhausbrand nördlich von Graz wird seit Montagfrüh ein 59-Jähriger vermisst. Der Besitzer dürfte vermutlich im Haus gewesen sein, als das Feuer ausbrach - ebenso sein Sohn, der sich allerdings aus den Flammen retten konnte und in ein Krankenhaus gebracht wurde. Ein Betreten des völlig zerstörten Gebäudes war nach dem Brand nicht möglich, die Glutnester waren noch nicht gelöscht.

Das Feuer war gegen 4 Uhr in Gratwein-Straßengel im Bezirk Graz-Umgebung ausgebrochen. Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand das Holzhaus bereits in Vollbrand. Der Sohn dürfte sich offenbar selbst ins Freie gerettet haben. Danach stürzte das Gebäude beinahe komplett zusammen.

Wie die Polizei zu Mittag mitteilte, ist das alte Holzhaus bis auf die Kellermauern niedergebrannt. Der Besitzer wurde am Montagnachmittag noch immer vermisst. Weder die Feuerwehrleute noch die Ermittler konnten in die Brandruine vordringen, die Glutnester waren noch nicht gelöscht, der Brandherd Stunden nach den Flammen laut Feuerwehr noch immer "extrem heiß". Außerdem kam es immer wieder zu kleineren Explosionen, da es vermutlich Dosen in einem Werkstättenbereich in der Hitze zerriss.

Rund 100 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Der 19-jährige Sohn, der sich offenbar selbst aus dem Haus ins Freie gerettet hatte, musste mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Einsatzkräfte vermuteten, dass er noch versucht haben dürfte, den 59-jährigen Vater zu retten. Die Ermittlungen laufen.

 krone.at
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