Di, 23. Oktober 2018

Container stehen

20.07.2016 23:37

Für Krisenfälle: Grenzumbau vor dem Abschluss

Der Bau der neuen Grenzmanagement-Systeme des Innenministeriums steht vor dem Abschluss. Container, Zelte und Absperrgitter zur Bewältigung neuer Flüchtlingsströme sind aufgebaut - derzeit wird noch an der neuen Technik gefeilt. Anstatt der umstrittenen Zäune werden vorerst nur die Stützen errichtet.

Geht es nach aktuellen Analysen, sind derzeit keine neuen Migrationsströme zu erwarten - am Lagebild hat sich nichts geändert. "Es gibt auch im Binnenland kaum Aufgriffe. Wir müssen aber vorbereitet sein", argumentiert Polizeisprecher Rainer Dionisio, warum man weiter vehement an der Grenzsicherung festhält.

Nach Monaten der Planung sind bauliche Arbeiten so gut wie abgeschlossen.

Beim Karawankentunnel wurden bereits Container und Zelte zur Registrierung aufgestellt. Jetzt wird an der Technik und einem Leitsystem gefeilt - das Gelände wird eingezäunt.

In Thörl Maglern ist der Außenbereich mit Containern und Zelten fertiggestellt und umzäunt. Derzeit werden alte Gebäude adaptiert. Laut Polizei sind auch Verhandlungen mit Grundeigentümer für den Bau eines zwei Kilometer langen Zaunes abgeschlossen. Solange der Krisenfall nicht eintritt, werden nur Säulen errichtet, an denen ein Zaun hochgezogen werden könne.

Umstritten bleien Pläne für einen Zaunbau am Übergang Bleiburg wo, wie bei Lavamünd, bereits Container aufgebaut wurden. Gibt es keine Einigung mit Grundeigentümern, werde eine "polizeiliche Lösung" angestrebt: Die "Löcher" im Zaun könnten dann von Beamten bewacht werden Dionisio: "Wir wollen niemanden abhalten nach Österreich zu kommen. Es geht lediglich um einen geordneten Grenzübertritt."

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