Mi, 15. August 2018

Triebener Straße

19.07.2016 06:15

Hangrutschung sorgt für Bangen

Die Kräfte der Natur machen Sorgen: Seit zwei Wochen ist die Triebener Straße (B 114) zwischen Trieben und Hohentauern wegen einer Hangrutschung gesperrt. Die herausfordernden Sicherungsarbeiten könnten noch eine Zeitlang dauern. Einige Betriebe in Hohentauern erleiden durch die aktuelle Lage Einbußen.

Eigentlich waren die Sicherungsarbeiten auf gutem Weg, doch dann kamen die heftigen Regenfälle der vergangenen Woche. Die Rutschung hat sich dadurch signifikant erweitert, erklärt Landesgeologe Marc-Andre Rapp. Selbst am Wochenende war der Hang oberhalb der B 114 in Bewegung.

Erst am Montag konnte mit der notwendigen Rodung der Bäume begonnen werden, am Mittwoch sollen die Sicherungsarbeiten starten. Zuerst sichern Schreitbagger die Flanken, dann wird ein Forstweg abgetragen und eine etwa 100 Meter lange und 3,5 Meter hohe Murgangbarriere errichtet. Wie lange das dauert, lässt sich schwer abschätzen.

Ärger über unverantwortliche Transit-Lkw
Pkw können über die alte Tauernstraße ausweichen, "die Bürger kommen also zu ihrem Arbeitsplatz", sagt Heinz Wilding, Bürgermeister von Hohentauern. Problematischer ist das Verbot für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen. "Die Lkw des Abfallwirtschaftsverbands kommen nicht zu uns herauf, Lieferanten für die Nahversorgung und Ausflugsbusse ebenso", sagt Wilding.

Bitter: Einige (der in der Region ohnehin unbeliebten) Transit-Lkw halten sich nicht an das Verbot und fahren über die teilweise enge Ausweichstraße, die Schäden erleiden könnte. "Sollte wegen der Transit-Lkw auch die Ausweichstraße gesperrt werden, wäre das für uns eine Katastrophe", meint Wilding.

Bauernfamilie drohte Evakuierung
Dramatisch war auch eine Hangrutschung auf der Plannerstraße: Hier war laut Ortschef Herbert Gugganig (Irdning-Donnersbachwald) ein Bauernhof massiv bedroht, im Raum stand eine Evakuierung. Die Lage hat sich mittlerweile zwar stabilisiert, Betonleitwände bieten Schutz. Dennoch besteht Sorge vor weiterem Regen…

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