So, 21. Oktober 2018

Panik in Indien

21.03.2016 22:11

Fünf Menschen von Elefanten totgetrampelt

Wilde Elefanten haben im Osten Indiens fünf Dorfbewohner getötet und schwere Schäden angerichtet. Fünf Dickhäuter waren am Sonntag in eine Ortschaft im Bezirk Burdwan im Bundesstaat Westbengalen eingedrungen und hatten dort vier Menschen totgetrampelt. Am Montag töteten in einem anderen Dorf vier Elefanten einen Bewohner.

"Seit Sonntag sind die Dorfbewohner in einem Panikzustand", sagte Ajay Kumar von der örtlichen Forstbehörde. Die Tiere seien wütend geworden, als Dorfbewohner sie mit Steinen bewarfen, um sie zu vertreiben. Nach ihren Attacken seien die Tiere schließlich in den Dschungel geflüchtet.

Erst im Februar hatte ein wilder Elefant in Indien für chaotische Szenen gesorgt. Der Bulle, der von seiner Herde getrennt worden war, verirrte sich in die Stadt Shiliguri im Nordosten des Landes. Dort zerstörte er Dutzende Häuser, ehe er eingefangen werden konnte.

Jährlich rund 350 Tote durch Elefanten
Der natürliche Lebensraum von den Schätzungen zufolge bis zu 31.000 wilden Elefanten in Indien wird durch Abholzung und Bebauung immer weiter eingeschränkt. Laut Angaben der indischen Regierung werden jedes Jahr rund 350 Menschen von Elefanten getötet.

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