Mo, 10. Dezember 2018

Nachbar verprügelt

27.12.2015 13:18

Streit um Partylärm endet mit vier Festnahmen

Gleich zweimal binnen drei Stunden hat die Wiener Polizei wegen einer Party am Abend des Stefanitags im Bezirk Floridsdorf ausrücken müssen. Nachbarn waren wegen des Lärms der Feiernden in Streit geraten, ein Mann zückte in Rage sogar eine Pistole. Er wurde wegen gefährlicher Drohung angezeigt. Nur zweieinhalb Stunden später wurden die Einsatzkräfte erneut alarmiert: Diesmal attackierten die Partygäste den Nachbarn. Vier Feiernde - darunter auch das Geburtstagskind - wurden schlussendlich festgenommen.

Erstmals wurden die Beamten der Polizeiinspektion Trillergasse um 19.15 Uhr in die Baumergasse gerufen. Ein 41 Jahre alter Mann war mit seinen feiernden Nachbarn wegen des Lärms in Streit geraten. Gemeinsam mit seiner Ehefrau begab er sich zur Partywohnung und forderte Ruhe.

Bei der zuerst verbalen Auseinandersetzung nahm der Mann schließlich eine Pistole, die er legal besaß, in die Hand. Diese war weder geladen, noch habe er damit seine Nachbarn bedroht, sagte Polizeisprecher Patrick Maierhofer. Die Feiernden verständigten jedenfalls die Polizei. Der 41-Jährige wurde wegen gefährlicher Drohung angezeigt, ein vorläufiges Waffenverbot verhängt und Pistole sowie Munition sichergestellt.

Frauen schlugen auf 41-jährigen Nachbarn ein
Um 21.45 Uhr wurden die Beamten erneut in dieselbe Wohnung beordert, da es nun zu einem Streit mit Körperverletzung unter den Bewohnern gekommen war. Der bereits zuvor angezeigte Mann wurde von den Nachbarn mit Faustschlägen attackiert. Als die Beamten eintrafen, hörten sie bereits im Stiegenhaus lautes Geschrei, schilderte Maierhofer. Insbesondere zwei Frauen - darunter auch das 29 Jahre alte Geburtstagskind sowie eine 47-Jährige - attackierten sowohl den Nachbarn, als auch die Beamten. Es kam zu einer Rangelei, die Polizisten forderten Verstärkung an.

Schließlich konnten die Angreifer, die zwei Frauen sowie zwei Männer im Alter von 25 und 41 Jahren, vorläufig festgenommen werden. Das Quartett wurde wegen mehrerer Verwaltungs- und Strafrechtsdelikte angezeigt. Verletzt wurde niemand, auch die Beamten konnten ihren Dienst weiter versehen.

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