Mo, 10. Dezember 2018

Klagenfurt

25.11.2015 16:19

Fördergeld für Indoor-Spielplatz

Als erste Stadt in Österreich wurde Klagenfurt 2012 als familienfreundlich zertifiziert, mit der Vorgabe, das Angebot weiter auszubauen. Dazu zählt auch ein Indoor-Spielplatz, für den sich Gemeinderätin Susi Hager seit Tagen stark macht - wir haben berichtet. Jetzt stellt sich heraus: Es gäbe dafür sogar öffentliches Geld!

Beim Projekt "Familienfreundliche Gemeinde" war 2012 in Klagenfurt die Errichtung von "Indoorangeboten für Familien mit Kindern von drei bis 14 Jahren" angedacht, 2015 ist in den Fortschrittsunterlagen davon nichts mehr zu finden.

Unverständlich für Unternehmensberaterin Irene Slama, die die Zertifizierung der "familienfreundlichen Stadt" begleitet hat: "Dabei läuft noch bis 2016 ein mit gut 300 Millionen Euro dotiertes Förderprogramm des Familienministeriums, das genau solche Vorhaben unterstützt. Und für Kärnten gibt es noch genug Mittel in diesem Topf."

Slama: "Ein sinnvolles Indoor-Angebot für eine Stadt wie Klagenfurt mit mehr als 10.000 Kindern unter 14 Jahren gehört für mich einfach dazu!"

Dabei gab es in Klagenfurt schon mehrere Anläufe, so ein Indoor-Spielplatz-Projekt umzusetzen. Doch alle bisherigen Vorhaben scheiterten offenbar am politischen Willen. In einem "Facebook"-Video klagt Vizebürgermeister Christian Scheider, dass er mit einem Projekt abgeblitzt sei. Dennoch begrüßen Scheider und Stadtrat Wolfgang Germ die Initiative der Jungmutter und Gemeinderätin Susi Hager. "Wir werden sie unterstützen", verspricht Germ. Stadtpolitik begrüßt Hagers Initiative Während Ex-Bürgermeister Scheider seinerzeit den Indoor-Spielplatz beim Stadion mit Steuergeld errichten wollte, verfolgt Gemeinderätin Hager eine komplett andere Strategie: "Meiner Meinung nach ist es nicht die Aufgabe der Politik, alles selbst zu finanzieren. Ich will vielmehr potenzielle Betreiber, Projektentwickler sowie Immobilienfirmen finden und diese zusammenbringen, um etwas Ansprechendes für die Bewohner der Landeshauptstadt umzusetzen. Davon könnte die Innenstadt profitieren."

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