Mo, 17. Dezember 2018

Stadtausgaben

20.09.2015 12:25

Was tut Graz mit einer Milliarde Euro im Jahr?

Die Verantwortlichen im Haus Graz, also Magistrat und Stadttöchter, wie die Holding Graz, jonglierten 2014 mit etwas mehr als einer Milliarde Euro - heuer wird es ähnlich viel sein, die endgültigen Zahlen gibt es natürlich noch nicht. Was passiert mit so viel Geld eigentlich? Die "Steirerkrone" hat die großen Brocken herausgepickt.

1,05 Milliarden Euro betrug das Budget im Haus Graz im Vorjahr.

200,9 Millionen Euro flossen in Sozialleistungen (heuer sind es ca. acht Millionen Euro mehr).  Die Kosten für Pflege, Mindestsicherung usw. steigen Jahr für Jahr.

135,1 Millionen Euro kostete 2014 das Personal der Stadt Graz.

117,2 Millionen Euro wurden für Pensionen ehemaliger Stadtmitarbeiter aufgewendet.

10.801 Mitarbeiter (4.088 davon ehemalige, also Pensionisten) standen auf der "Gehaltsliste".

3,3 Millionen Euro machten die Bezüge der gewählten Organe, also der Politiker, aus.

31,4 Millionen Euro betrug das Budget des Kulturressorts.

34,7 Millionen Euro machten die Schuldenzinsen aus.

1,139 Milliarden Euro war der Schuldenstand 2014.

118 Millionen Euro flossen in die Infrastruktur (Platz- und Gleissanierungen, Schulbauten, neue Pflegeheime usw.).

49,5 Millionen Euro gingen ins Bildungsressort (Schulen, Kindergärten, Horte etc.).

560,7 Millionen Euro spülten Steuern und Abgaben in die Stadtkassa (Ertraganteile des Bundes, Gemeindesteuern, Kanal-, Müllgebühren). Zusätzlich gibt es Einnahmen der Stadttöchter (Öffi-Tickets, Flughafen usw.) und Kostenersätze (etwa im Sozialbereich) durch Bund und Land.

Die Gesamteinnahmen der Stadt beliefen sich auf 955,9 Millionen Euro.

Fairness
VP-Bürgermeister Siegfried Nagl erwartet sich mehr Fairness vom Bund und endlich Unterstützung etwa bei Öffi-Ausbauten.

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