Herzogin Meghan (45) ist bereits vor Jahren von der Londoner Polizei über Vorwürfe gegen ihren Vater informiert worden. Die Metropolitan Police bestätigte nach Angaben der Nachrichtenagentur PA am Samstag, ein Schreiben mit „Vorwürfen wegen mutmaßlicher Straftaten außerhalb Großbritanniens“ gegen Thomas Markle Sr. an Meghan und Prinz Harry weitergeleitet zu haben.
Die Polizei habe das Schreiben 2019 erhalten, jedoch keine Details mit anderen Strafverfolgungsbehörden geteilt. Nun werde geprüft, ob die Angelegenheit der unabhängigen Polizeiaufsichtsbehörde gemeldet werden müsse.
Meghans Vater weist Vorwürfe zurück
Thomas Markle Sr. soll in seinem früheren Haus auf den Philippinen eine große Menge an Material mit Missbrauchsdarstellungen von Kindern zurückgelassen haben, wie die britische Boulevardzeitung „The Sun“ unter Berufung auf dessen Sohn Thomas Markle Jr. am Freitag berichtet hatte.
Markle Sr., der inzwischen wieder in den USA lebt, wies die Vorwürfe einem Bericht der „Daily Mail“ zufolge zurück und bezeichnete sie als „kranke Lügen“.
Ermittlungen wurden aufgenommen
Das philippinische Justizministerium bestätigte der dpa eine Anzeige gegen den 82-Jährigen. Zuständig sei eine Taskforce gegen Menschenhandel und sexuellen Kindesmissbrauch im Internet.
Die US-Bundespolizei FBI teilte mit, man habe Kenntnis von den Vorwürfen und werde die philippinischen Behörden gegebenenfalls unterstützen. Untersucht würden zudem alle damit zusammenhängenden Vorwürfe, die Verstöße gegen US-Bundesgesetze beträfen.
Seit Jahren kein Kontakt
Meghan hatte sich in einem Statement am Freitag „zutiefst bestürzt“ von den Berichten gezeigt und selbst angegeben, bereits vor Jahren von britischen Sicherheitsbehörden über „verstörende Vorwürfe“ gegen ihren Vater informiert worden zu sein.
Die Herzogin hatte den Kontakt zu ihrem Vater im selben Jahr abgebrochen – unter anderem, um ihre Kinder zu schützen, wie sie unterstrich.
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