Im Traditionsderby zwischen dem SVI und der SPG Innsbruck-West feierten die Hausherren einen souveränen 4:1-Heimsieg. Für Trainer Aleks Matic hatte der Erfolg allerdings einen kleinen Haken: Da die Mannschaft das 15-Punkte-Ziel erreicht hatte, musste er seine gesamte Truppe zum Essen einladen.
Die Innsbrucker Wiesengasse wurde zum Schauplatz eines traditionsreichen Stadtderbys in der 1. Landesliga West. Der SVI, dessen Wurzeln bis ins Jahr 1905 zurückreichen, empfing die SPG Innsbruck-West, einen Nachfolgeverein des SV Hötting, der 1923 gegründet wurde. Beide Vereine verbindet eine gemeinsame Vergangenheit. In den 1970er-Jahren schafften beide Klubs innerhalb der Spielgemeinschaft Raika Innsbruck sogar den Aufstieg in die zweite Liga.
„Wir haben eine gute Verbindung zum SVI, man kennt und schätzt sich – ihr Präsident Hans Glabonjat war ja bei uns Trainer“, erklärte Andreas Lanza, sportlicher Leiter der SPG
Die gemeinsame Vergangenheit schützt allerdings nicht vor sportlichem Ehrgeiz. „Natürlich will man ein Derby gewinnen, die Jungs haben alles reingeschmissen – nur dieses Mal hat es leider nicht gereicht“, zeigte sich Lanza realistisch.
Geburtstagskind erhielt Geschenk
Im Lager des SVI war der Jubel hingegen groß. Trainer Aleksandar Matic hatte gleich doppelten Grund zur Freude. „Ich habe zu den Jungs gesagt: Wenn wir bis zur elften Runde 15 Punkte haben, lade ich sie zum Essen ein – jetzt sind es 16“, lachte der Trainer, der unter der Woche seinen 56. Geburtstag gefeiert hatte.
Auch für den Gegner fand Matic lobende Worte: „Ich wohne ja in Kranebitten, von daher sehe ich fast jedes Spiel der SPG. Ich mag die Leute und den Verein.“
Ein perfekter Tag
Einer, der sich über beide Ohren freute, war SVI-Präsident Hans Glabonjat. „Das war eine erfolgreiche Runde: Unsere Nachwuchsteams haben alle gewonnen, unsere Damen haben den Tabellenführer Stubai mit 3:1 geschlagen und wir sind Derbysieger.“ Beim anschließenden Oktoberfest des Vereins wurde noch kräftig angestoßen und ordentlich gefeiert.
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