KRONE SPIEL DER RUNDE

Als Aufsteiger an die Spitze der Tiroler Liga!

Fußball Unterhaus
13.10.2026 06:30

Haiming steht als Aufsteiger mit dem kleinsten Budget nach elf Runden an der Spitze der Tiroler Liga – ein weiterer Aufstieg kommt für die Oberländer allerdings nicht infrage. Beim IAC, der vor der Saison von vielen als Meisterkandidat gehandelt wurde, hapert es noch an der Chancenauswertung.

Als Aufsteiger nach elf Runden an der Tabellenspitze – das schaffte der SV Haiming mit einem 3:0-Heimsieg in der Tiroler Liga gegen den IAC. „Das ist natürlich schön und das mit dem kleinsten Budget in der Liga“, freute sich Haimings sportlicher Leiter Andreas Hell.

Ebenso erfreulich war die Kulisse: Rund 500 Zuschauer verfolgten die Partie am Sportplatz in Haiming. „Wir haben heuer einen Zuschauerschnitt von 500. Aber ohne eigenen Ausschank bringt uns das nicht viel. Wir sind von kleinen Sponsoren sowie von den rund zwölf Veranstaltungen abhängig, die wir im Jahr über machen“, erklärte Hell.
Das direkt an den Sportplatz angrenzende Gasthaus ist verpachtet und steht in keiner direkten Verbindung zum Verein. Ein Aufstieg in die Regionalliga West wäre für die Oberländer deshalb kaum vorstellbar. „Wir hatten aus unserer Westliga-Zeit Ende der 80er- und Anfang der 90er-Jahre Schulden, die uns bis in die frühen 2000er-Jahre begleitet haben. Wir geben nur das aus, was wir haben“, sagte der sportliche Leiter.

Marvin Schöpf (l.) vergab einen Elfer gegen Daniel Mittermair (r.).
Marvin Schöpf (l.) vergab einen Elfer gegen Daniel Mittermair (r.).(Bild: Christian Forcher/Fotoworxx)

Meisterkandidat IAC?
Für viele galt der IAC vor der Saison als Top-Anwärter auf den Meistertitel. „Das wurde uns von den anderen Teams herangetragen – gegen uns geben sich die Gegner besonders Mühe“, erklärte IAC-Trainer Alexander Pfurtscheller. Auch ihm war die Enttäuschung über das Ergebnis anzumerken: „Diese Partie darfst du auf keinen Fall mit 0:3 verlieren. Aktuell fehlt die Effizienz und das Spielglück.“

Pfurtscheller will dennoch Ruhe bewahren und den Blick nach vorne richten. „Wir sind zu Hause ungeschlagen und haben nun zwei Heimspiele in Folge. Da müssen wir in die Spur finden“, erklärte der 37-Jährige, der weiterhin auf seine Mannschaft vertraut: „Wir haben Qualität. Die Jungs können das.“

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