Brutales Martyrium

Sex-Opfer in Wohnung gezerrt

Horror-Erlebnisse für zwei junge Linzerinnen: Eine 19-jährige Schülerin wurde am Parkplatz beim Gugl-Stadion beinahe vergewaltigt, eine 24-jährige Frau bei einer Straßenbahnhaltestelle von einem Sextäter überfallen und in dessen Wohnung gezerrt. Dort sperrte der Mann sein Opfer stundenlang ein und missbrauchte es.

Die junge Frau hatte gegen 17 Uhr bei der Haltestelle an der Unionkreuzung die Tramway verlassen und wollte nach Hause gehen. Plötzlich fiel ein Sextäter über sie her und zerrte sie in seine Wohnung, die gleich in der Nähe ist. Dort angekommen, versperrte er die Eingangstür. Dann soll er sein Opfer missbraucht haben. Erst nach dreieinhalb Stunden war das Martyrium für die 24-Jährige zu Ende. Ihr gelang es, per Telefon die Polizei zu alarmieren. Die Feuerwehr brach dann die Tür auf. Der Täter – ein 40-jähriger Linzer – wurde verhaftet. Er verweigert die Aussage, soll aber bereits im Oktober 2005 versucht haben, eine 25-jährige Frau zu vergewaltigen.

19-Jährige knapp entkommen
Mit ihren ganzen Leibeskräften konnte sich eine Schülerin aus Leonding gegen einen brutale Vergewaltigung wehren: Die 19-Jährige war beim Parkplatz des Linzer Stadions von einem Unbekannten verfolgt worden. Plötzlich griff sie der Täter von hinten an und warf sie zu Boden. Es kam auf dem Gehsteig zu einer wilden Rangelei zwischen den beiden. Das Mädchen kratzte und biss den Sexstrolch in den linken Unterarm. Als er daraufhin sein Opfer kurz losließ, gelang der Schülerin die Flucht. Eine Fahndung nach dem 30- bis 40-jährigen Mann mit dunklen, kurzen Haaren blieb bisher erfolglos.

 

 

 

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Samstag, 08. Mai 2021
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