





Superstar Ronaldinho hatte bei Show-Match in Klagenfurt nach 50 Minuten die Nase voll. Vorbereitet hatte sich der zweifache Weltfußballer auf kuriose Art und Weise, dann auch Michi Liendl höchstpersönlich gelobt. Für den Veranstalter war’s nicht lukrativ – aber ein Kindheitstraum. Und Walter Schachner schwärmte nach dem 7:7-Torspektakel.
Von Indien über Dubai und Frankfurt ins beschauliche Klagenfurt – der brasilianische Weltstar Ronaldinho hatte am Mittwoch noch ein Show-Match in Kochi abgespult, brachte am Samstag das Wörthersee-Stadion in einem Promi-Match gegen Österreichs „Copa Pele“-Legenden zum Beben.
In einer Einzelkabine
Der zweifache Weltfußballer machte es auf kuriose Art und Weise, tauchte erst 25 Minuten vor dem Ankick auf – mit einer eigenen Polizei-Eskorte, nicht im Teambus. Und mit zwei Bodyguards, die schon am Vormittag die Arena inspiziert hatten. Denn Ronaldinho zog sich nicht einmal mit der eigenen Star-Elf um – nein, er hatte die Gäste-Trainer-Kabine für sich alleine gebucht!
Ohne Aufwärmen
Mit seinen Kollegen um Wesley Sneijder, Maicon, Ronald de Boer und Co. ging’s unaufgewärmt ins Spiel – Snejider verzauberte mit Dribblings und zwei Traumtoren die Fans, Andi Herzog machte es auf der anderen Seite mit Superpässen.
Ronaldinho gratulierte Liendl
Für den Treffer des Tages sorgte aber Ex-„Wolf“ Michi Liendl – mit einem Volley ins Kreuz. Da zog sogar Ronaldinho den Hut, beklatschte und umarmte den Steirer! Der Brasilo selbst? Lief wenig, spielte „One Touch“-Fußball – und bezwang immerhin Goalie Wolfi Knaller per Elfer.
Ronaldinho verließ das Stadion
Den Eklat gab’s aber in Minute 50: Schon zuvor hatten einige Flitzer ihr Glück versucht, die Securitys versagt – plötzlich liefen mehr als ein Dutzend Kids und Jugendliche für Selfie-Wünsche aufs Feld, rissen an Ronaldinho herum. Die Folge: Der 46-Jährige brach sein Match ab, verließ verärgert, aber klatschend das Stadion.
„Immer wieder Österreich“
Damit war die Stimmung unter den gut 9000 Fans etwas gedämpfter – am Ende gab’s aber unter „Immer wieder Österreich“-Sprechchören ein 7:7-Remis.






„Finanziell nicht lukrativ“
Organisator Emre Akkaya zeigte sich zufrieden: „So etwas darf nicht passieren – aber es war ein gelungenes Event. Finanziell zwar keine lukrative Investition – aber ich habe mir selbst einen Kindheitstraum erfüllt. Nächstes Jahr will ich etwas noch Größeres in Wien veranstalten!“
„Er ist nicht mehr der Dünnste“
Sneijder hatte jedenfalls seinen Spaß, ließ auch Sohn Xess (11) mitspielen: „Es war toll hier – aber nach dem Elferfoul an mir hat mir das Bein zu schaffen gemacht!“ Dieses hatte Gerry Strafner an ihm begangen. Herzog lobte Sneijder: „Er ist zwar nicht mehr der Dünnste, aber ein echter Kicker!“
„Ronaldinho hat mir gesagt. . .“
Stefan Maierhofer hatte gemischte Gefühle: „Ein schönes Erlebnis – aber ich hätte mir mehr Fans erwartet!“ Dass Liendl von Ronaldinho höchstpersönlich gelobt wurde, taugte dem Ex-WAC-Kapitän: „Er hat mir gratuliert und gesagt, dass es ein Golazo war, also ein Traumtor!“
„Eine große Emotion“
Ex-Kärnten-Hero Walter Schachner strahlte: „Mit meinen fast 70 Jahren hier zu spielen, war eine große Emotion für mich.“
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.