Mi, 21. November 2018

Fair bleiben

04.12.2014 11:18

Die sieben Todsünden beim Streit mit dem Partner

Keine Partnerschaft – und ist sie auch noch so harmonisch – ist vor einem Streit gefeit. Besonders in der stressigen Vorweihnachtszeit explodieren aufgestaute Gefühle und ein Wort gibt das andere. Durchatmen! Wer die sieben Todsünden beim Streit mit dem Partner meidet und fair bleibt, kann dafür sorgen, dass die Wut schnell verraucht und der Streit zu konstruktiven Ergebnissen führt.

Todsünde eins: Um keinen Preis streiten wollen
Schlecht ist es, zuerst zu versuchen, ein Problem unter den Teppich zu kehren. Denn: Ein Streit ist an sich nichts Schlechtes, wenn man Schuldzuweisungen von vornherein vermeidet und nach dem Motto "Wir können über alles reden" vorgeht. Vermeiden Sie auch, darum zu streiten, wer jetzt im Recht ist und wer nicht.

Todsünde zwei: Sieger sein wollen
Ein Streit ist nicht dazu da, als Sieger herauszugehen, sondern als Paar, das ein Problem gelöst hat und damit gemeinsam gewonnen hat. Also: Wir wollen gewinnen, ist die Maxime, und auch wir beiden Klügeren geben nach. Ein Aufeinanderzugehen ist vielleicht im Feuer des Gefechtes schwer, aber sinnvoll.

Todsünde drei: Kleinigkeiten aufbauschen
Der Mistkübel quillt immer noch über und der Geschirrspüler ist trotz Abmachung nicht eingeräumt! Zum Wahnsinnigwerden, wenn man das Gefühl hat, dass wieder einmal vom Partner die eigenen Wünsche missachtet wurden. Ein typischer Beziehungsstreit kann wegen einer solchen augenscheinlichen Kleinigkeit zum massiven Schreiduell mit Verletzungen ausarten. Doch: Stopp! Machen sie nicht aus einer Mücke einen Elefanten! Schreiben Sie eine Woche mit, wie oft der Knackpunkt tatsächlich geschieht, und Sie werden zumeist sehen, dass der Mistkübel genauso oft geleert wurde und der Geschirrspüler läuft.

Todsünde vier: "Immer machst du"-Vorwürfe
"Nie putzt du die Küche nach dem Kochen" oder "Du lässt ständig das Licht brennen" sind in einem Streitgespräch verboten. Denn Verallgemeinerungen und Pauschalvorwürfe bringen einen bei einem Streit nicht weiter. Besser ist es, positive Beispiele zu bringen und dazu zu erklären, warum einem diese so wichtig sind. Also sagen Sie zum Beispiel: "Früher hast du nach dem Kochen gleich das Geschirr gespült. Mir ist es einfach wichtig, dass wir es sauber haben." Betonen Sie immer auch das Gemeinsame an einem Wunsch.

Todsünde fünf: "Du bist so und so"-Botschaften
Wie man etwas sagt, kann verletzend oder konstruktiv sein. Eine "Du bist so und so"-Botschaft ist zumeist ein aggressiver Angriff auf das Selbstwertgefühl des Gegenübers und sollte deshalb unterlassen werden. "Du bist echt ein Stümper" ist beleidigend. Besser wäre, zu sagen, dass man der Meinung sei, hier sei etwas daneben gegangen und man wolle dies auf diese und jene Art gemeinsam verbessern.

Todsünde sechs: Schmutzwäsche vor anderen waschen
Vor anderen seine Zwistigkeiten auszutragen, gehört sich nicht und ist höchst peinlich! Denn erstens geht es niemanden als die beiden Streitparteien etwas an, wenn man ein Hühnchen mit dem anderen zu rupfen hat, und zweitens stellt man den Partner mit Sticheleien vor anderen bloß. Besser: von der Gesellschaft kurz weggehen und im Stillen das Problem klären.

Todsünde sieben: Schreien
Wer sich anschreit, Türen knallt oder mit Dingen um sich wirft, schürt noch mehr Aggressionen und der Streit wird immer heftiger eskalieren. Besser: Atempause einlegen und sagen, dass man im Augenblick nicht miteinander reden kann. Gehen Sie in verschiedene Räume, versuchen Sie sich zu beruhigen und zwanzig Minuten später das Gespräch möglichst ruhig fortzusetzen, vielleicht an einem anderen Ort wie einem Kaffeehaus oder bei einem Spaziergang.

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