Raus aus dem Euro und dem Schengen-Raum und raus mit 1,3 Millionen Syrern aus Deutschland – AfD-Chefin Alice Weidel hat mit wilden Ansagen in einem Sommergespräch mit dem deutschen Sender ZDF für große Aufregung gesorgt. Am Rande ihres Wien-Besuchs traf sie auch FPÖ-Politiker. Die „Krone“ kennt alle Details.
Im Rahmen ihres Wien-Besuchs traf sie auch die freiheitliche Klubobmann-Stellvertreterin Susanne Fürst und FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker.
Laut FPÖ wurde über „Erfahrungen aus den Regierungsbeteiligungen auf Länderebene, über die Koalitionsverhandlungen und die Auswirkungen des Digital Services Act sowie über Debanking als Waffe gegen regierungskritische Stimmen“ gesprochen.
FPÖ will den Schilling nicht zurück
Die AfD schickt sich gerade an, auch Regierungsverantwortung zu übernehmen und nimmt sich die österreichische Schwesterpartei als Vorbild. Für die bevorstehende Wahl in Sachsen-Anhalt werden der AfD bis zu 40 Prozent prognostiziert.
Warum Weidel nicht FPÖ-Chef Herbert Kickl traf, ließ die Partei auf Anfrage unbeantwortet. Man distanziert sich jedoch von den Ankündigungen Weidels, den Euro- und den Schengen-Raum zu verlassen. „Ein Ausstieg aus dem Euro oder dem Schengenabkommen steht nicht zur Debatte.“
An ihrer grundsätzlichen Kritik an der EU hält die FPÖ allerdings fest. Beim Thema Abschiebungen sieht die FPÖ die beiden Parteien auf einer Linie.
Warum war Weidel eigentlich in Wien?
Warum das Sommergespräch in Wien stattfand, ist Gegenstand von Spekulationen. Gut möglich, dass sie Berlin ausweichen wollte, weil es beim letzten Mal größere Störaktionen gab.
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