Der Dieselpreis klettert weiterhin in lichte Höhen – wie hoch, lässt sich noch nicht erahnen. Am Donnerstag legte er auf 2,279 Euro je Liter zu und stand damit so hoch wie noch nie. Mit massiven Auswirkungen auf das Börsel, wenn der nächste Tankstopp nötig wird. Wo Sie aktuell am günstigsten tanken, können Sie ab jetzt im „Krone“-Tankstellencheck sehen.
Die anhaltenden Eskalationen am Persischen Golf und die Sorgen um die Ölversorgung trieben den Dieselpreis in den vergangenen Tagen immer höher und höher. Bereits am Mittwoch hatte er mit 2,268 Euro je Liter ein Rekordhoch erreicht. Am Donnerstag legte er noch einmal zu und erreichte laut Daten der E-Control 2,279 Euro je Liter – ein neues Allzeithoch. Der Preis für Superbenzin sank dagegen von 1,959 Euro je Liter am Mittwoch auf 1,949 Euro.
Der „Krone“-Tankstellencheck zeigt günstige Tankmöglichkeiten in Ihrer Umgebung:
Debatte um europaweite Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne
Am Freitag kommen in Dublin die Finanzminister der EU zu einem informellen Treffen zusammen. Dabei soll auch über eine mögliche europaweite Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne debattiert werden. Mehrere Finanzminister – darunter auch Markus Marterbauer (SPÖ) und der deutsche Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) – haben einen Brief unterschrieben, in dem eine solche Steuer gefordert wird, berichtete das „Ö1-Journal“.
In Österreich wurden bereits am Donnerstag Rufe nach einer Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne laut. Auch Unterstützung für Personen, die auf ein Auto angewiesen sind, und für die Transportwirtschaft wurde gefordert.
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