FIS-Renndirektor Markus Waldner hat über ein mögliches Comeback von Marcel Hirscher gesprochen und dabei bestätigt, dass über seinen Status bei der Rückkehr in Kürze entschieden wird.
„Soweit wir informiert sind, hat er sich gut erholt. Er hat hart trainiert und es freut uns, dass es Marcel wieder gut geht“, betont Waldner im ORF-Interview. Ein Comeback des Ausnahmeathleten wäre für den Südtiroler auf jeden Fall „sehr cool“.
Die Entscheidung liege aber bei Hirscher, so der FIS-Verantwortliche, der zudem bestätigt, dass es bereits Diskussionen über den Status des 37-Jährige bei einer Rückkehr in den Weltcup gegeben hat. „Vom holländischen Skiverband sind uns verschiedene Regelvorschläge zugeschickt worden“, so Waldner.
Entscheidung fällt in Genf
Eine Entscheidung darüber wird bei der FIS-Herbstsitzung in Genf in zwei Wochen fallen. Dort werden die Verantwortlichen die verschiedenen Szenarien diskutieren und anschließend Hirscher, sein Team und die Öffentlichkeit informieren.
Der Salzburger hat zwar nur drei von seinen eigentlich 20 Wildcard-Starts absolviert, allerdings sind seither nun schon fast zwei Jahre vergangen. Waldner gab an, dass möglicherweise ein Verletztenstatus benutzt werden kann. „Theoretisch kann er noch 17-mal mit diesem Status fahren.“ Es bedürfe aber für jedes Rennen einer eigenen Anfrage. Hirscher hat als österreichischer Athlet u.a. bei Olympia zweimal Gold und einmal Silber sowie bei Weltmeisterschaften sieben Titel und viermal Silber geholt.
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