Nach Flutlicht-Fiasko

Unterhausverein vor Umzug in anderes Bundesland

Weil es für das mobile Flutlicht keine Bewilligung mehr gab, musste Unterhausverein Strobl erfinderisch werden. Die Flachgauer sind nun drauf und dran, zu einer Lösung zu kommen. Die Spur führt dabei ins benachbarte Oberösterreich. 

Strobl und das Flutlicht – das ist ein leidiges Thema. Schon länger hat der Unterhausverein Probleme damit. Anfang 2026 gab es einen weiteren Rückschlag. Die Flachgauer bekamen von der Behörde keine Bewilligung mehr für ihr mobiles Flutlicht. Dieses stellte Trainings und Spiele im Winter und in den Übergangsmonaten sicher.

Der Sportplatz von Strobl.
Der Sportplatz von Strobl.(Bild: Andreas Tröster)

Die Lage ließ sich in den vergangenen Wochen und Monaten gut meistern. Weil die Tage jetzt aber immer kürzer werden, braucht Strobl eine Lösung. Schon Mitte September ist ein Abendtraining wegen des frühen Sonnenuntergangs unmöglich. Doch es scheint, als gäbe es Licht am Ende des Tunnels.

„Umzug wäre großer Aufwand, aber …“
„Die Situation ist, wie sie ist. Es zeichnet sich etwas ab, spruchreif ist aber noch nichts“, sagte Johannes Eisl, der sportliche Leiter. Laut „Krone“-Infos führt die Suche ins benachbarte Oberösterreich, wo der Fußballverein eine Fläche bekommen könnte. Dort wäre auch die Nutzung des eigenen Flutlichts möglich. „Ein Umzug wäre für uns natürlich ein großer zusätzlicher Aufwand. Aber wir sind bereit, diesen Schritt auch zu gehen. Wir haben junge, hungrige Spieler“, sagte Eisl.

Auf dem Rasen läuft es für Strobl in dieser Saison gut. Nach fünf Runden lachen die Flachgauer in der 2. Landesliga Nord vom Platz an der Sonne – und vielleicht schon bald auch wieder unter Flutlicht. 

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