Die Vereinssuche von David Alaba bleibt schwierig. Der 34-jährige ÖFB-Kapitän kassiert eine Absage aus England und damit den nächsten Dämpfer ...
Nach Informationen der „Manchester Evening News“ wird Manchester United eine Verpflichtung Alabas nicht weiterverfolgen. Der vereinslose ÖFB-Star passe demnach nicht in die neue Transferstrategie der „Red Devils“. Statt erfahrene Profis mit hohen Gehältern zu holen, wollen die Verantwortlichen künftig verstärkt auf jüngere Spieler mit Entwicklungspotenzial setzen. Als weitere Gründe werden Alabas hohe Gehaltsforderungen und seine zuletzt nachlassenden Leistungen genannt. Eine Ausnahme könnte es laut Bericht nur dann geben, wenn sich Linksverteidiger Luke Shaw schwer verletzt und kurzfristig Ersatz benötigt wird. Aktuell ist ein Wechsel nach Old Trafford aber kein Thema.
Auch Lazio-Spur wird kälter
Auch die Italien-Spur ist längst nicht mehr so heiß wie noch vor wenigen Tagen. Nach Informationen der Tageszeitung „Il Messaggero“ galt Alaba zuletzt als Wunschkandidat von Lazio Rom, auch der „Corriere dello Sport“ berichtete über Interesse des Serie-A-Klubs. Lazio sucht nach dem Abgang von Alessio Romagnoli einen erfahrenen Abwehrspieler.
Sportdirektor Fabiani hatte zuletzt zusätzlich Hoffnung auf einen Transfer gemacht: „Der Markt für vertragslose Spieler ist weiterhin geöffnet. Ich habe es vorgezogen, einige Plätze im Kader freizuhalten, um solche Situationen genau zu beobachten.“ Neuere Berichte zeichnen allerdings ein anderes Bild. „Tuttomercato“ meldete zuletzt, dass das Interesse inzwischen deutlich nachgelassen habe und eine Verpflichtung derzeit nicht weiter verfolgt werde.
Seit Ende Juni vereinslos
Alaba ist seit Ende Juni ohne Verein, nachdem sein Vertrag bei Real Madrid ausgelaufen war. Verletzungen warfen den ehemaligen Bayern-Star zuletzt immer wieder zurück. Dennoch zählt der Wiener mit zwei Champions-League-Titeln für Real und zwei weiteren mit den Münchnern weiterhin zu den prominentesten vereinslosen Spielern auf dem Markt. Wohin ihn sein Weg führt, bleibt vorerst weiter offen ...
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