Die Künstliche Intelligenz hält vermehrt auch im heimischen Feuerwehrwesen Einzug. Neben der Öffentlichkeitsarbeit könne sie künftig auch für zahlreiche weitere Aufgabenbereiche genutzt werden.
Künstliche Intelligenz gehört in immer mehr Lebensbereichen zum Alltag. Auch im Feuerwehrwesen ist KI bereits angekommen. „Vor allem in der Öffentlichkeitsarbeit wird KI genutzt, um Texte zu erstellen“, erklärt Gottfried Schuller. Er weiß, wovon er spricht: Der 57-Jährige ist selbst bei der Feuerwehr in St. Georgen am Ybbsfelde für die Medienarbeit zuständig. Schuller ist der wohl erste zertifizierte KI-Berater in Niederösterreich, der dieses Fachwissen auch in die Feuerwehr trägt. Der hauptberufliche Unternehmensberater lehrt auch als Dozent an Universitäten in Linz, Zürich und London. Bei der Feuerwehr ist er seit seiner Jugend und bei den meisten Einsätzen „an vorderster Front dabei“, wie Andreas Steinberger, Kommandant in St. Georgen am Ybbsfelde, bestätigt.
„Muss kritisch bleiben“
Den Einsatz von KI sieht Schuller positiv, warnt aber: „Man muss kritisch bleiben, die Letztverantwortung muss immer ein Mensch haben.“ Der KI-Berater ortet weitere Aufgabenbereiche für Künstliche Intelligenz: „Etwa in der Feuerwehr-Verwaltung, der Buchhaltung oder bei der Erstellung von Einsatz-Matrixen.“ Sein Tipp: „Man muss keine Angst vor KI haben, sondern sich aktiv damit auseinandersetzen – und zwar mit G’spür und Hausverstand.“
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