Vorbereitung vorbei

Defensiv hat Red Bull Salzburg noch Nachholbedarf

Vier Testspiele haben die Eisbullen absolviert, um sich den Feinschliff für die in knapp zwei Wochen startende Champions Hockey League zu holen. Dabei gab es drei Niederlagen und einen starken Sieg gegen München. Wo die Stellschrauben noch gedreht werden müssen und was schon funktioniert hat, verrieten Cheftrainer Alan Letang und Routinier Peter Schneider der „Krone“.

Lediglich zehn Tage dauerte die Testspielphase der Eisbullen für die kommende Pflichtspielsaison. Nach vier Probegalopps (inklusive Salute-Turnier in Zell am See) warten als nächstes die Kölner Haie zum Auftakt der Champions Hockey League. In vier Vorbereitungspartien gegen die beiden tschechischen Erstligisten Budweis (1:5) und Mountfield (1:2 n.P.) sowie gegen München (3:2) und Biel (2:6) aus der Schweiz setzte es drei Niederlagen. Das Torverhältnis? 7:14!

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Wollten gegen Teams spielen, die uns herausfordern und zwingen, unsere Komfortzone zu verlassen.

Alan LETANG, Cheftrainer EC Red Bull Salzburg

Dennoch kann man bei den Salzburgern – was die Entwicklung betrifft – zufrieden sein. „Wir wollten gegen Teams spielen, die uns herausfordern und zwingen, unsere Komfortzone zu verlassen“, sagte der neue Cheftrainer Alan Letang nach der hohen Niederlage gegen Biel im Finale des Salute. Dem Kanadier gefiel in beiden Partien die Einstellung der Mannschaft, auch nach einem Rückstand nicht aufzugeben. „Große Anerkennung für alle meine Spieler“, lobte der 50-jährige Kanadier, der auch mit den Special-Teams (Über- und Unterzahl) zufrieden sein konnte.

Ähnlich sieht es auch Routinier Peter Schneider. „Wir hauen alles raus, was wir im Tank haben“, schilderte der Stürmer, der insgesamt ein positives Resümee aus der Vorbereitung zog. „Ich glaube, im Großen und Ganzen können wir zufrieden sein. Wir haben natürlich gegen vier unglaublich starke Gegner gespielt, wo wir uns sicher auch noch etwas abschauen können. Bis zur Champions Hockey League haben wir jetzt noch zwei Wochen, wo wir noch richtig arbeiten können“, meinte der Nationalspieler.

Neuzugänge zeigten bei Eisbullen auf
Sonderlob gab es für die Neuzugänge. Denn in Zell traf neben Zweifach-Torschütze Jayden Lee auch Debütant Nick Poisson. Adam Brooks stach zudem mit einigen technisch starken Aktionen heraus. „Sie machen sich alle schon richtig gut bemerkbar und tragen einen wichtigen Teil bei. Auch die jungen Spieler machten in der Vorbereitung einen tollen Job.“

Mit Blick auf die Anzahl der Gegentore ist aber auch klar, wo noch Schrauben nachzuziehen sind. In der Verteidigung ist bei der Letang-Crew noch ordentlich Nachholbedarf.

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