„Angespannte Stimmung“

Royaler Sommerurlaub wird zum Sussex-Krisengipfel

Royals
21.08.2026 15:30

Eigentlich haben sich die Royals auf ein paar entspannte Tage auf Schloss Balmoral in Schottland gefreut. Doch dann ließen Prinz Harry und Herzogin Meghan ihre England-Bombe platzen. Und der Sommerurlaub von König Charles, Prinz William und Co. wird plötzlich zum großen Sussex-Krisengipfel ...

Schon am Dienstag kamen König Charles und Königin Camilla auf Balmoral an – einen Tag, bevor die Neuigkeiten vom Umzug der Sussexes zurück nach Großbritannien einschlugen wie eine Bombe. Seit Ende der Woche ist auch Thronfolger Prinz William mit seiner Kate und den Kindern George, Charlotte und Louis auf dem schottischen Schloss, in dem die Royal Family traditionell ihren Sommerurlaub verbringt. 

„Angespannteste Atmosphäre seit Tod der Queen“
Doch es hängen dunkle Wolken über der Familien-Auszeit, wie auch Fotos britischer Medien von einem finster dreinschauenden William im Auto zeigen: Wie die „Sun“ weiß, handle es sich aktuell um das „Treffen mit der angespanntesten Atmosphäre auf dem schottischen Anwesen seit dem Tod von Queen Elisabeth II.“ im September 2022.

König Charles ist bereits seit Dienstag auf Schloss Balmoral. Ende der Woche kamen auch Prinz ...
König Charles ist bereits seit Dienstag auf Schloss Balmoral. Ende der Woche kamen auch Prinz William und Prinzessin Kate an.(Bild: APA/AFP/POOL/Jane Barlow)

Der Grund: Die Umzugs-Pläne dürften die Royals ebenso kalt erwischt haben wie die Briten selbst. Denn erst am Sonntag wurde der 77-jährige Monarch von seinem Sohn informiert, noch beim persönlichen Treffen im Juli hätten die Sussexes kein Wort über eine mögliche Rückkehr verloren, heißt es. 

„Kein Weg zurück“ für Harry und Meghan
Der Urlaub auf Balmoral wird also kurzerhand zum Sussex-Krisengipfel. Zu besprechen gibt es innerhalb der Royal Family sicherlich einiges. Prinz William soll seinen Standpunkt jedenfalls schon klargemacht haben: Er und Prinzessin Kate wollen mit dem Drama rund um Prinz Harry und Herzogin Meghan „nichts zu tun haben“, wie der „Mirror“ einen Palast-Insider zitiert. 

Auch beharre der Thronfolger darauf, dass es für Harry und Meghan „keinen Weg zurück“ in die Royal Family gebe. Er ziehe diesbezüglich mit König Charles an einem Strang, der laut royalen Insidern bereits erklärte, dass es für die Sussexes nach ihrer Rückkehr in die alte Heimat keine „Halb drinnen, halb draußen“-Rolle innerhalb der Monarchie geben soll.

Auf Balmoral Castle trifft sich die Royal Family traditionell zum Sommerurlaub. Heuer wird die ...
Auf Balmoral Castle trifft sich die Royal Family traditionell zum Sommerurlaub. Heuer wird die sonst so entspannte Stimmung durch die Umzugs-News von Harry und Meghan getrübt.(Bild: Viennareport)

Die Sorge, dass sich die Sussexes durchs Hintertürchen wieder in die Royal Family zurückschleichen wollen, scheint jedenfalls groß.

Harry sucht Annäherung an Charles
Dass Harry und Meghan gar eines Tages wieder zum engeren Kreis der britischen Royals stoßen, hält Royal-Experte Craig Prescott jedenfalls nicht für völlig ausgeschlossen. Noch vor wenigen Jahren sei auch eine Rückkehr nach Großbritannien nicht vorstellbar gewesen. „Aber da sind wir jetzt“, sagte er.

Bis Harry und Meghan wieder vom Balkon des Buckingham-Palasts grüßen, dürfte es aber noch ein weiter Weg sein – nicht zuletzt wegen des zerrütteten Verhältnisses zu Bruder William und Schwägerin Kate.

König Charles soll sich auf mehr Zeit mit seinen Enkelkindern freuen.
König Charles soll sich auf mehr Zeit mit seinen Enkelkindern freuen.(Bild: APA/AFP/POOL/David Rose)

Angesichts dessen könnte Harry daran gelegen sein, seinen Weg zurückzufinden, solange sein Vater, König Charles III. noch am Leben ist. Dem König sei augenscheinlich mehr an einer Annäherung gelegen als dem Thronfolger William, befindet Prescott. 

Schutz für Sussexes kostet Millionen!
Der Umzug birgt neben familiärem aber auch reichlich politischen Zündstoff. Noch immer ist etwa die Frage ungeklärt, wer für den Schutz von Harry, Meghan sowie Archie und Lilibet künftig verantwortlich sein wird. 

Bis zu fünf Millionen Pfund (rund 6 Millionen Euro) könnte der Personenschutz rund um die Uhr für die Familie von Prinz Harry den Steuerzahler kosten, rechnete die „Daily Mail“ etwa vor. Das Innenministerium reagierte nach den ersten News rund um den Sussex-Umzug zugeknöpft und wollte zu etwaigem Polizeischutz für die designierten Rückkehrer keine Stellung nehmen.

Noch sind viele Fragen zum Umzug von Harry und Meghan offen. Etwa, wer den Schutz für das Paar ...
Noch sind viele Fragen zum Umzug von Harry und Meghan offen. Etwa, wer den Schutz für das Paar und seine Kinder zahlen wird.(Bild: AFP/SASCHA SCHUERMANN)

„Wir wünschen ihnen alles Gute“
Auch Premierminister Andy Burnham legte sich bei einem Termin in West Yorkshire nicht fest, ob der Staat den Schutz organisiert und zahlt: „Nun, das ist eine private Angelegenheit. Das ist Sache von Harry und Meghan, und wir wünschen ihnen alles Gute für die Schritte, die sie unternehmen“, erklärte er auf Nachfrage. 

Harry hatte in der Vergangenheit zu verstehen gegeben, dass ausreichender Schutz für seine Frau und Kinder für ihn oberste Priorität habe und mangelnde Vorkehrungen gemeinsamen Reisen ins Königreich zeitweise entgegengestanden hätten. Den rechtlichen Anspruch auf höchste Schutzvorkehrungen hatten er und Meghan durch die Lossagung von den Royals verwirkt, in der Frage gab es diverse juristische Scharmützel.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung