05.11.2014 09:00 |

Geschäftsmodell

Soundcloud schließt Lizenzdeal mit Warner Music

Die Musikplattform Soundcloud hat einen Lizenzdeal mit Warner Music geschlossen. Dank diesem wird der Musikkonzern Gebühren kassieren, wenn Songs von Künstlern des Labels abgespielt werden. Die Vereinbarung deckt sowohl das werbefinanzierte Soundcloud-Angebot ab, als auch einen Abo-Dienst, der in der ersten Jahreshälfte 2015 eingeführt werden soll, wie Warner Music am späten Dienstag mitteilte.

Für Soundcloud ist das ein Durchbruch auf dem Weg zu einem langfristigen Geschäftsmodell. Bei der Plattform kann jeder Musik oder andere Tonaufnahmen hochladen. Soundcloud ist bisher grundsätzlich kostenlos für Hörer und hat nach eigenen Angaben rund 175 Millionen Nutzer im Monat. Musiker, die in großen Mengen Songs hochladen wollen, werden zur Kasse gebeten. Auch nach dem Start des Abo-Dienstes werde Soundcloud einen Gratis-Dienst behalten, sagte Firmenchef Alexander Ljung dem "Wall Street Journal".

Warner Music steige im Rahmen des Deals auch mit einem kleinen Anteil bei Soundcloud ein, berichtete das Blatt unter Berufung auf informierte Personen weiter. Das Label sucht den Weg ins Online-Geschäft und hat dafür unter anderem bereits eine Partnerschaft mit dem Musik-Erkennungsdienst Shazam abgeschlossen. Die anderen beiden Schwergewichte der Musikbranche – Universal Music und Sony Music - seien einer Einigung mit Soundcloud noch nicht nähergekommen, hieß es.

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