Ein emotionales Comeback erlebte am Wochenende Brambergs David Nindl. Nach seinem zweiten Kreuzbandriss fiel der Kicker erneut ein ganzes Jahr aus und kämpft sich jetzt wieder zurück in die Mannschaft des Salzburgligisten. Mit der „Krone“ sprach der 29-Jährige über seine Leidenszeit.
Ein ganzes Jahr lang war Brambergs David Nindl zum Zuschauen verdammt. Der 29-jährige Mittelfeldspieler zog sich im Juli 2025 seinen bereits zweiten Kreuzbandriss zu. Am Wochenende wurde er im Duell mit Golling eingewechselt und feierte gegen den Aufsteiger ein emotionales Comeback.
Ich war brutal nervös. Das war schon besonders nach der langen Leidenszeit.
David NINDL, TSU Bramberg
„Ich war brutal nervös. Das war schon besonders nach der langen Leidenszeit“, schilderte der Kicker, der auch einige komplizierte Operationen hinter sich hat. Beim letzten Eingriff musste dem Pinzgauer sogar ein Stück aus der Patellasehne entfernt werden. Dieses wurde zur Stabilisierung des gerissenen Kreuzbandes genutzt.
Vier Operationen an einem Knie
„Nach insgesamt vier Operationen sieht so ein Knie natürlich dementsprechend aus. Ob ich im Alltag wieder schmerzfrei werde, ist derzeit noch ungewiss“, erklärte er. Am Platz stellt ihn das aber vor keine großen Probleme. „Sobald ich aufgewärmt bin, habe ich keine Schmerzen mehr und es geht ganz gut.“
Die Schuhe nach zwei Kreuzbandrissen an den Nagel zu hängen, sei indes nie Thema gewesen. „Es gab Personen in meinem Umfeld, die gesagt haben, dass ich das mit dem Fußball lassen soll. Aber jeder, der mich kennt, weiß, dass das nie eine Option war“, schmunzelte der Kicker, der mit Bramberg am Dienstag Schwarzach mit 3:0 bog, am Samstag zum Topspiel nach Puch reist. „Wir haben eine willige Truppe, die immer auf dem Gas steht. Wir sind richtig motiviert in dieser Saison.“
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