Ende der Legionärsflut

Sturm setzt wieder auf heimische Talente

2. Liga
01.08.2026 08:00

Die letzte Zweitliga-Saison war für Sturm II eine überaus zähe Angelegenheit. Nur dank „fremder Hilfe“ (Klagenfurt-Insolvenz, Stripfing-Rückzug) schaffte das Fohlen-Team der Schwarzen den Klassenerhalt. Der ist auch das große Ziel in der neuen Saison. „Und natürlich die Entwicklung unserer jungen Spieler“, betont Trainer Christoph Wurm.

Die Zeiten, als sich bei Sturm II unzählige junge Spieler aus aller Herren Länder tummelten, sind vorbei. Der Klub nahm einen Kurswechsel vor und setzt wieder mehr auf österreichische Talente. „Aus Überzeugung und natürlich auch aus Kostengründen“, erklärt Christoph Wurm. Wie bei einer Zweiermannschaft üblich, gab es erneut viele Transfers. Neun Spieler haben den Klub verlassen, darunter auch Daniel Sumbu, der leihweise zu Dortmund II wechselte. Der Stürmer, den sich der Klub im Frühjahr 2025 einiges hatte kosten lassen, soll in der Heimat seine Entwicklung vorantreiben.

Entwicklung und Klassenerhalt sind die Ziele von Sturm II-Trainer Christoph Wurm.
Entwicklung und Klassenerhalt sind die Ziele von Sturm II-Trainer Christoph Wurm.(Bild: GEPA)

Mit Verteidiger Kelechi Nnamdi (20), der von der Vienna kam, Wisler Lazarre (19) und Elijah Roche (18) stehen einige Juwele im Kader, denen man den Sprung zu den Profis durchaus zutraut. „Roche spielt ja im U20-Team Kanadas, vor der WM hat er sogar mit dem A-Team trainieren dürfen“, erzählt Wurm, der mit einem guten Gefühl ins neue Spieljahr geht.

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Der Zusammenhalt und auch die Chemie ist besser als noch letzte Saison.“

Sturm II-Coach Christoph Wurm

„Der Zusammenhalt und auch die Chemie ist besser als noch letzte Saison.“ Einen Leckerbissen gab es für die „Fohlen“ in der Vorbereitung. Da testete man gegen die Saudi-Truppe al-Hilal mit Superstars wie Benzema, Milinkovic-Savic und Co. Wurm: „Wenn man sich mit solchen Weltklassespielern messen darf, ist das schon ein Erlebnis.“ Und die Sturm-Buam schlugen sich zudem wacker, verloren nur 1:2. 

Mit Kelechi Nnamdi (li.) kanm ein Talent von der Vienna zu Sturm II.
Mit Kelechi Nnamdi (li.) kanm ein Talent von der Vienna zu Sturm II.(Bild: GEPA)

Prominent ist auch der neue Co-Trainer der Zweier-Mannschaft. Legende und Ex-Kapitän Stefan Hierländer schnuppert in das Trainer-Geschäft hinein. „Er hat viel Erfahrung, ein großes Standing und arbeitet auch mit unseren Mittelfeldspielern individuell“, so Wurm, der mit seiner Truppe Samstag bei der Vienna loslegt.

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