Pflicht erfüllt, Kür verpasst: Österreich verabschiedete sich gegen Spanien aus der WM. Das Ergebnis ist akzeptabel, die Leistung über das gesamte Turnier aber nur Durchschnitt. Jetzt gilt es, den Blick nach vorne zu richten – und schonungslos Bilanz zu ziehen.
Man könne zufrieden sein, von einer Okay-WM war die Rede, die Pflicht wurde erfüllt, die Kür fehlte – die Bilanz der ÖFB-Kicker fiel aus wie die eigene Leistung: gemischt, durchwachsen, durchschnittlich! Ein Aus gegen Spanien geht natürlich als Rechtfertigung durch. Allerdings läuft Österreich Gefahr, sich selbst zu belügen. Denn der eigenen Anspruch lautete, nicht nur dabei zu sein, sondern auch ein Zeichen zu setzen, mitzuspielen. Von „Geschichte schreiben“ bis hin zum „Turniersieg als Ziel“ (O-Ton Wimmer) war die Rede. Was jeder unterstrich, als Beweis für die Mentalität lobte.
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