Sepp Straka hat bei den US Open der Golfer in Southampton (New York) den Sprung ins Wochenende verpasst!
Der 33-Jährige blieb auf seiner Freitag-Runde im Shinnecock Hills GC fünf über Par, mit insgesamt sieben über war er nach zwei Runden nur 98. Straka hatte auch im Vorjahr bei den US Open den Cut verpasst. Weiter in Führung ist Ex-Sieger Wyndham Clark (USA) mit sieben unter Par. Je vier Schläge dahinter liegen Xander Schauffele (USA) und Matt Fitzpatrick (ENG).
„Ich bin nicht sehr zufrieden, aber mit dem Spiel war ich schon vor dem Turnier nicht zufrieden. Es fühlt sich ziemlich schwer an zurzeit, aber jetzt habe ich ein Wochenende, wo ich daran arbeiten kann“, lautete der enttäuschte Kommentar von Straka im Sky-Interview. Lediglich mit seinem Putt-Spiel konnte er leben. „Hoffentlich geht das so weiter. Aber mit dem langen Spiel war ich sehr unzufrieden.“ Straka war dabei vorab klar gewesen, dass er im Finish abliefern würde müssen, wenn er den Cut noch schaffen wollte. „Ich habe gewusst, dass er bei drei oder vier landen wird und ich die letzten zwei Löcher brauche. Dann hatte ich einen schlechten Eisenschlag auf der 17 im Bunker, und dann war es eigentlich schon aus.“
Major-Negativserie geht weiter
Sowohl bei den US Open, wo Straka auf verschiedenen Kursen nun bei sechs Teilnahmen viermal den Cut verpasste, als auch überhaupt bei Majors läuft es für den Wiener schon länger nicht nach Wunsch. Seit 2025 schaffte Straka nun schon bei sieben Grand-Slam-Events in Folge kein Top-40-Resultat – zum fünften Mal muss er überhaupt am Wochenende zuschauen, zuletzt auch bei der PGA Championship im Mai.
Für Straka bleibt somit Rang 28 bei seinem US-Open-Debüt vor sieben Jahren sein bestes Ergebnis bei diesem Major. Doch er kann die Enttäuschung gleich sportlich verarbeiten, denn schon kommende Woche steht die Travelers Championship in Cromwell (Connecticut) auf dem Programm und damit das achte und letzte Signature Event der Saison. Jedes Turnier der Serie ist mit 20 Millionen Dollar dotiert. Danach geht es für ihn nach einer Woche Pause zu den Scotish Open.
Straka ist nicht das einzige prominente Opfer, das auf Long Island den Cut verpasst hat. Neben dem zweifachen Ryder-Cup-Sieger sind der US-Titelverteidiger J. J. Spaun, sein Landsmann Bryson DeChambeau und auch der Spanier Jon Rahm schon Zuschauer. Scottie Scheffler, die Nummer 1 der Welt, der mit einem Sieg den Karriere-Grand-Slam komplettieren würde, fand nach einer schwachen ersten Runde mit einer 68 wieder zu seiner Form und liegt nun sieben Schläge hinter Clark auf dem geteilten elften Platz – ebenso wie der Nordire Rory McIlroy.
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