Wie geht‘s weiter?

Posch-Zukunft steht vor WM noch „in den Sternen“

Fußball International
28.05.2026 17:53
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Wie es für ihn nach der Fußball-WM weitergeht, weiß Stefan Posch nicht. „Das steht noch in den Sternen“, sagte der Verteidiger am Donnerstag im ÖFB-Teamcamp in Wien. Sein erfolgreiches Leihengagement beim FSV Mainz ist vorerst zu Ende. 

Sein Vertrag bei Como gilt noch bis 2029. Ob der 29-Jährige tatsächlich zum Champions-League-Debütanten von Trainer Cesc Fabregas nach Norditalien zurückkehrt, bei dem er voraussichtlich nicht erste Wahl wäre, bleibt aber abzuwarten.

Stefan Posch
Stefan Posch(Bild: APA/GEORG HOCHMUTH)

„Denke auch an Como“
„Klar denke ich auch an Como“, versicherte Posch. In den vergangenen Wochen sei aber die WM in den Vordergrund gerückt. „Es ist ein Riesenereignis, da will man natürlich auch fit und in guter Form sein.“ Nach dem letzten Saisonspiel mit Mainz sei er froh gewesen, ohne Verletzung durchgekommen zu sein. Der Abwehrmann war im Winter zu den Mainzern gewechselt, als diese auf dem vorletzten Tabellenplatz und damit einem Abstiegsrang lagen. Er war ein wichtiger Faktor, dass der Club den Klassenerhalt als Ligazehnter letztlich sicher schaffte.

Stefan Posch im Trikot von Como.
Stefan Posch im Trikot von Como.(Bild: AP/Antonio Saiai)

Ein Abwehrmann für alle Fälle
In der Karnevalsstadt kam Posch vorwiegend im Zentrum einer defensiven Dreierkette zum Einsatz. Zuvor war er in Italien primär als Rechtsverteidiger tätig – die Position, die er auch im Nationalteam bekleidet. „Ich habe keine Lieblingsposition, ich spiele alles gerne“, versicherte der Steirer. „Als Rechtsverteidiger kannst du ein bisschen mehr nach vorne machen und torgefährlicher werden. Als Innenverteidiger kannst du im Spielaufbau ein bisschen mehr Beitrag leisten, hast da mehr Verantwortung.“

Drei Länderspiel-Tore in letzten acht Monaten
Drei seiner bisher fünf Länderspiel-Tore hat Posch in den vergangenen acht Monaten erzielt. Bei der WM könnten seiner Meinung nach auch Standardsituationen eine wichtige Rolle spielen. „Wir haben ein paar Spieler, die weit einwerfen können“, sagte der 51-fache Internationale. Bei Eckbällen wollen die Österreicher ebenfalls gefährlich sein. Posch: „Jeder Standard kann den Unterschied machen und ein Spiel in eine ganz andere Richtung lenken. Es ist deutlich, dass da viel detaillierter gearbeitet wird.“

Reisen und Hitze „echt großer Faktor“
Vorerst gilt der volle Fokus dem WM-Auftaktspiel am 16. Juni (17. Juni, 4.00 Uhr MESZ) gegen Jordanien. „Es ist sehr wichtig, dass wir gut ins Turnier starten. Drei Punkte würden da gleich mal gut schmecken“, meinte Posch. Ein „echt großer Faktor“ beim XXL-Event, das sich über fünfeinhalb Wochen und vier Zeitzonen erstreckt, werde sein, wie man mit den Rahmenbedingungen wie den Reisen und der möglicherweise großen Hitze zurechtkomme. „Wer damit am besten umgeht, wird einen Vorteil haben.“

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