Ein beispielloser Absturz und schon droht der nächste Tiefschlag! Jahrelange Finanzprobleme haben Girondins Bordeaux in die vierte Liga fallen lassen – und nun gibt es aufgrund einer FIFA-Entscheidung den nächsten Ärger.
Auf sechs Meistertitel und vier Pokalsiege in Frankreich darf Girondins Bordeaux zurückblicken. Und noch vor wenigen Jahren wurde man kurzfristig zum Bayern-Schreck in der Champions League. 2009/2010 feierte man gleich zwei Siege gegen das Starensemble aus München und verpasste nur knapp den Einzug ins Halbfinale der Königsklasse.
Doch diese Zeiten sind längst vorbei. Finanzielle Probleme haben den Traditionsverein in den folgenden Jahren abstürzen lassen. 2023/24 musste man nach 87 Jahren die Profilizenz aufgeben und den bitteren Gang in die vierte Liga antreten. Dort versucht man sich nun auf die große Fußball-Bühne zurückzukämpfen.
Eine empfindliche Strafe
Bisher allerdings vergeblich – im vergangenen Jahr wurde der erhoffte Aufstieg verpasst und auch in dieser Saison schaut es nicht gut aus. Und nun hat die FIFA auch noch eine Transfersperre gegen Bordeaux verhängt. Diese soll bis einschließlich Sommer 2027 gelten. Der Klub dürfte demnach gleich drei Transferperioden keine neuen Spieler verpflichten und nur auf das bestehende Personal – so es gehalten wird – und eigene Jugendspieler zurückgreifen.
Hintergrund ist laut französischen Medien ein finanzieller Streit mit Spanien-Klub Sporting Gijon. Eine Zahlung über 1,5 Millionen Euro aus dem Jahr 2023 für den Transfer von Pedro Diaz sei demnach weiterhin offen. Gegen die Entscheidung der FIFA hat der Verein beim Internationalen Sportgerichtshof CAS und vor dem nationalen Gericht mittlerweile Rechtsmittel eingelegt.
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