Nach dem Aufstieg sicherte sich Wacker Innsbruck auch den Meistertitel in der Regionalliga West. Nach einer 3:0-Pausenführung machten es die Hausherren im Tivoli noch einmal spannend, ließen Kuchl noch herankommen. Aber nach dem 4:3-Erfolg durfte Wacker erneut jubeln.
Obwohl Trainer Sebastian Siller die Aufstellung rotierte und einige Spieler schonte, ließ Wacker Innsbruck am Freitag vor 2679 Fans nichts anbrennen. Im Duell mit dem ersten Verfolger Kuchl sorgten die Gastgeber im Tivoli gleich für klare Verhältnisse. Nach einem Eckball drückte Mouhamed Sy (10.) den Ball über die Linie, sechs Minuten später gelang dem 21-jährigen Senegalesen ein Traumtor. Einen Doppelpass spielte Okan Yilmaz hoch zurück, Sy stoppte ihn mit der Brust und zog volley aus 20 Metern ab!
Eine Viertelstunde später erhöhte Yilmaz mit einem Schuss vom 16er auf 3:0. Bright Owusu machte sich mit seinem Tor zum 4:1 selbst ein Geschenk zu seinem 24. Geburtstag. Obwohl Kuchl noch auf 4:3 heran kam, sicherten sich die Schwarz-Grünen nach dem Aufstieg auch den Meistertitel!
Prominenter Beobachter
Auf der Tribüne saß übrigens ein prominenter Zuschauer: Ralph Hasenhüttl sah sich die Partie an und wurde trotz einer Kappe von den Fans erkannt und immer wieder um ein Selfie gebeten. Sein Sohn Patrick wird ja bekanntlich neuer Co-Trainer von Siller.
Fünftes Finale
Am Montag soll auch noch der Titel im Tiroler Cup folgen. Lukas Tauber hat mit Abstand die meiste Routine, was Cupfinale angeht. Der Wacker-Tormann ist am Pfingstmontag bereits bei seinem fünften Endspiel dabei, bisher stand der 32-Jährige auch dreimal auf dem Platz. Allerdings konnte er nur einmal mit seinen Teamkollegen den Pokal stemmen: 2014 setzte er sich mit Wattens 5:1 gegen Kitzbühel durch. „Aber das wird dieses Mal etwas ganz anderes von der Kulisse her“, sagte Tauber. Beim FC Wacker rechnet man im „Finale dahoam“ mit rund 7000 Zuschauern im Tivoli – so viele wie noch nie bei einem Finale des Kerschdorfer-Cups!
Einmal gewonnen
Allerdings weiß der Wacker-Goalie auch, wie es sich anfühlt, bei einem „Finale dahoam“ auf der falschen Seite zu stehen. Zweimal verlor er in Schwaz gegen die Hausherren – 2018 im Elferschießen, 2019 (Tauber auf der Bank) mit 3:6. Im Vorjahr unterlag er mit Wacker im Elferschießen gegen Reichenau. Den Schwarz-Grünen fehlt der Tiroler Cup noch in der Titelsammlung – und es wird wohl auf längere Sicht die vorerst letzte Gelegenheit sein. „Wir wollen den Cup jetzt holen“, sagte Tauber.
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