Der Turn-Weltverband hat beschlossen, alle seit Februar 2022 geltenden Beschränkungen für russische und belarussische Sportlerinnen und Sportler mit sofortiger Wirkung aufzuheben. Das gab World Gymnastics nach einer Sitzung des Exekutivkomitees im ägyptischen Sharm el-Sheikh bekannt. Nähere Angaben, wie der Beschluss umgesetzt werden soll, wurden in der knappen Mitteilung nicht genannt.
Das Internationale Olympische Komitee hatte Anfang Mai dieses Jahres die Sanktionen gegen Sportler aus Belarus aufgehoben. Die Athleten aus dem Land dürfen künftig wieder unter eigener Flagge und mit eigener Hymne an allen internationalen Events und Mannschaftswettbewerben teilnehmen. Die IOC-Beschränkungen gegen Russland bleiben dagegen in Kraft.
Seit Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine vor mehr als vier Jahren hatte das IOC wie auch zahlreiche internationale Sportverbände sowohl Russlands Sportler als auch die belarussischen Athleten und Athletinnen mit Sanktionen belegt. Mitte April hatte der Schwimm-Weltverband World Aquatics bekanntgegeben, dass russische und belarussische Athleten wieder offiziell für ihr Land an internationalen Wettbewerben teilnehmen dürfen. Entsprechende Flaggen, nationale Symbole auf der Sportkleidung und die Hymnen sind wieder erlaubt.
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