Mo, 18. Juni 2018

Im Schaum erstickt

09.07.2014 08:35

Fische starben nach Löscheinsatz: Bach neu belebt

Saubermacher-Chef Hans Roth hat am Dienstag bei einem Lokalaugenschein den steirischen Bach Gepring neu belebt. Nach einem Brandeinsatz im Juni war im Recycling-Werk in Unterpremstätten Löschwasser in den nahe gelegenen Bach gelangt - Tausende Fische erstickten.

Die Wogen unter Anrainern und Naturschützern waren Anfang Juni hochgegangen, nachdem die Gepring meterhoch mit Löschschaum bedeckt worden war. Tausende Fische waren qualvoll erstickt (Bericht siehe Infobox). Die Bewohner befürchteten massive Umweltgefahren, weil nicht klar war, was noch alles in den Bach gelangt war.

"Wir haben nicht nachlässig gehandelt"
Bei einem Lokalaugenschein in Dietersdorf konnte Saubermacher-Chef Roth jetzt endgültig Entwarnung geben: "Wir haben nicht nachlässig gehandelt, alles war rechtskonform." Johannes Gepp vom Naturschutzbund ergänzte: "Ja, der Sauerstoffmangel war schlecht für die Fische, aber es hat keine Gefahr für die Umwelt bestanden. Es zeichnet sich kein bleibender Schaden ab." Der starke Regen der Vorwoche habe den Gepringbach außerdem ordentlich durchgespült.

Gemeinsam mit dem Gewässerökologen Günter Parthl und unterstützt vom Fischereiverein Weitersfeld wurden am Dienstag Hunderte bunte Fische im Gepringbach freigesetzt. "Eine menschliche und ökologische Verantwortung", betonte Hans Roth.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).