Einen Monat vor der Heim-WM hat der Schweizer Eishockey-Nationaltrainer Patrick Fischer mit einem späten Geständnis für Aufsehen gesorgt. Der 50-Jährige gab am Montag zu, dass er 2022 mit einem gefälschten Corona-Zertifikat zu den Olympischen Spielen nach Peking gereist war.
„Die Swiss Ice Hockey Federation, Swiss Olympic sowie mein Umfeld hatten davon keine Kenntnis“, sagte Fischer in einer Mitteilung des Schweizer Eishockey-Verbandes.
„Schweren Fehler gemacht“
Er habe sich in einer außergewöhnlichen persönlichen Notlage befunden, da er sich nicht impfen lassen wollte. „Ich erkenne, dass ich in dieser Angelegenheit einen schweren Fehler gemacht habe. Ich stehe dafür gerade und übernehme die volle Verantwortung.“ Fischer ist seit Sommer 2016 Trainer der Schweizer Nationalmannschaft. 2018, 2024 und 2025 führte er das Team jeweils zu WM-Silber. Im Mai bestreitet er bei der Heim-WM seine letzten Titelkämpfe als Nationalcoach. In der Gruppe ist auch Österreichs Team ein Gegner.
Laut Mitteilung des Verbandes ist Fischer für seine Aktion im Jahr 2023 als Privatperson verurteilt worden und habe die daraus resultierenden Konsequenzen vollumfänglich getragen. Die Swiss Ice Hockey Federation sieht von Konsequenzen für Fischer ab. „Für uns ist die Angelegenheit damit abgeschlossen“, sagte der Verbandspräsident Urs Kessler.
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