Klein aber fein: Rundum in neuem Outfit fiebert der revitalisierte Sport-Club-Platz in Wien-Hernals dem Eröffnungsspiel gegen den SV Horn in der Regionalliga Ost am Freitag entgegen.
Aber nicht nur das; „Ich erhoffe mir, dass wir in den nächsten Jahren sportlich dem Infrastrukturellen nachziehen und einige Erfolge hier in dem neuen Stadion feiern“, gab sich David Krapf-Günther, Vizepräsident des Wiener Sport-Clubs, am Montag bei einem Medien-Lokalaugenschein erwartungsvoll.
Während der Medienpräsentation am Nachmittag waren die Vorbereitungen in vollem Gange. Zahlreiche Bierfässer und Getränkekisten warteten darauf, vor dem für 19.30 Uhr angesetzten Match gegen Horn auf die künftigen Gastrobereiche verteilt zu werden. Neben Kantinen auf den Besuchertribünen gibt es erstmals auch einen VIP-Bereich für 100 bis 150 Gäste. Prinzipiell blieb der „englische Charme“ des Kleinstadions, in dem die Zuschauer wieder nahe am Spielfeld Platz nehmen dürfen, erhalten, freute sich Krapf-Günther im Gespräch mit der APA.
Die generelle Kapazität liegt künftig bei Partien auf nationalem Niveau bei rund 5600 Zuschauerinnen und Zuschauern, bei internationalen Spielen sind es circa 1000 weniger. Die Stehplätze der sogenannten Friedhofstribüne werden dann zu Sitzplätzen umfunktioniert. Die Anlage verfügt über den Standard UEFA-Kategorie 2.
ÖFB-Frauen spielen im Juni gegen Slowenien
Am 5. Juni wird das ÖFB-Frauen-Nationalteam das dritte Heimspiel der WM-Qualifikation im neuen Stadion im Bezirksteil Dornbach bestreiten. Die Truppe von Coach Alexander Schriebl bekommt es dann ab 18 Uhr mit Slowenien zu tun. Zudem steht der Platz für Nachwuchsbewerbe sowie Rugby und American Football zur Verfügung. Auch die Vienna Vikings sollen künftig manche ihrer Heimspiele hier austragen.
Die Runderneuerung des Stadions war von Verzögerungen geprägt. Bereits 2018 waren Pläne zu einer Revitalisierung der Sportstätte präsentiert worden. Später wurden sie überarbeitet und ausgeweitet. Die Spielstätte wurde letztlich ab Juni 2024 revitalisiert. Die Kosten belaufen sich auf 22 Millionen Euro, die großteils von der Stadt Wien getragen werden. Zwei Millionen steuert der Bund bei.
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