Zwei bittere Pleiten

Lange Gesichter bei den steirischen Volleyballern

Sport-Mix
12.04.2026 22:34

Den Volleyballklub aus Ried gibt es mittlerweile seit 43 Jahren. In diesem Jahr steht er erstmals in der Finalserie der heimischen Liga. Und da überrumpelte er den großen Favoriten aus Hartberg zum Start auswärts mit 3:2. Auch bei den Damen zog die Steiermark im Länderduell mit Oberösterreich den Kürzeren: UVC Graz unterlag im Halbfinale den Linzerinnen knapp mit 2:3.

Der große Favorit hatte zum Start gleich einmal das Nachsehen! Die Hartberger Volleyballer mussten sich in der eigenen, gut gefüllten Halle gegen Außenseiter Ried im ersten Finalspiel der Best-of-7-Serie mit 2:3 geschlagen geben. Nach einem guten Start und gleich einem Satzgewinn kamen die Oststeirer ins Straucheln, mussten die folgenden beiden Sätze abgeben. Doch sie kämpften sich in einen entscheidenden fünften. In dem dann die Oberösterreicher die Nerven behielten. 

Die Rieder durften in Hartberg über den Sieg im ersten Finalspiel jubeln.
Die Rieder durften in Hartberg über den Sieg im ersten Finalspiel jubeln.(Bild: GEPA)

„Wir haben einige Chancen gehabt, es aber verabsäumt, die wichtigen Punkte zu machen. Im Spielaufbau waren wir auch zu zögerlich. Mein Team hat nach dem deutlichen ersten Satz wohl gedacht, dass wir abwartend spielen können. Das geht im Volleyball aber nicht“, meinte Trainer Markus Hirczy nach der ersten Saisonniederlage gegen die Rieder. „Du musst immer aktiv bleiben. Das wird auch das Rezept im nächsten Spiel sein.“ Das schon am kommenden Donnerstag in Ried stattfindet. 

Auch mit vereinten Kräften konnten Maya Jensterle (li.) und Anna Oberhauser die knappe Pleite ...
Auch mit vereinten Kräften konnten Maya Jensterle (li.) und Anna Oberhauser die knappe Pleite nicht verhindern.(Bild: GEPA)

Bei den Damen geht es für den UVC Graz aktuell um den Finaleinzug – mit Linz ist ja der große Titelfavorit die letzte Hürde vor der Endspielserie. Doch die Grazerinnen um Kapitänin Anna Oberhauser ließen im Heimspiel eine 2:0-Satzführung ungenützt, vergaben am Ende sogar sechs Matchbälle! Daher mussten sich die Steirerinnen im entscheidenden fünften Satz mit 21:23 geschlagen geben. Schon am Dienstag kommt es nun in Oberösterreich zum entscheidenden Spiel um das Finale.

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