Volleyball-Premiere

Psychotrick half Aich/Dob nichts: Ried im Finale!

Sport-Mix
02.04.2026 00:01

Historisches Finale in der Austrian Volley League! Der UVC Ried gewann vor 1100 Fans Halbfinale 4 gegen Aich/Dob mit 3:1, schaltete den Favoriten damit in der Best-of-5-Serie mit 3:1 aus – und zog erstmals in der Klubgeschichte ins Finale (gegen Hartberg) ein. Da half den Kärntnern auch ein Psychotrick nichts...

Als Rieds Carl Berkefelt um 20.55 Uhr den Matchball verwandelte, gab’s im mit 1100 Fans appelvollen Raiffeisen Volleydome kein Halten mehr: Der UVC zog erstmals in der Klubgeschichte ins Finale der Austrian Volley League ein! „Historisch und einfach unglaublich“, strahlten die UVC-Macher Wolfgang Puttinger und Roman Lutz, deren Team Aich/Dob ein drittes Mal niederrang, die Halbfinalserie damit überraschend mit 3:1 gewann.

Ried (im Bild Berger und Berkefelt) bejubelt den Finaleinzug.
Ried (im Bild Berger und Berkefelt) bejubelt den Finaleinzug.(Bild: GEPA)

Seperates Einschlagen verlangt
Wobei die ohne den kranken Mittelblocker Olegs Klopovs angetretenen Innviertler perfekt in Spiel 4 starteten: Stabiles Service, gute Annahme und Blockarbeit – und im Angriff donneren Berger, Streutker und Co. Aich/Dob die Bälle um die Ohren. Ried legte gleich alle Power in Satz 1, gewann diesen mit 25:20! Und das, obwohl Aich/Dob einen in der Liga selten angewendeten Psychotrick ausgepackt hatte, vorm Spiel ein getrenntes Einschlagen verlangt hatte – womit die zuerst an der Reihe gewesenen Rieder unmittelbar vorm Spiel minutenlos tatenlos in der Gegend herumstanden und den Kärntnern beim Einschlagen zusehen mussten.

Aich/Dob (r. Marian) hatte im Innviertel das Nachsehen, unterlag mit 1:3.
Aich/Dob (r. Marian) hatte im Innviertel das Nachsehen, unterlag mit 1:3.(Bild: GEPA)

Im Finale wartet Hartberg
Aber nach starkem Start kam bei den Blauen erst in Satz 2 ein Rückfall, servierten Juan Webers Kärntner stärker, wirken offenbar auch die zahlreichen Schmerztabletten bei Zuspieler Micheu (verletzter Daumen) – 15:25! Aber in Satz 3 stabilisierten sich die Gastgeber aus dem Innviertel wieder, gewannen diesen mit 25:21. Ehe bei Aich/Dob offensichtlich auch die Nerven blank lagen, man den Gastgebern wegen inkorrekten Coachings im Spielfeld gar einen Strafpunkt schenkte. Am Ende sollten bei den Innviertlern dann nach dem 25:22 alle Dämme brachen: Denn Ried zog erstmals in der Geschichte des 1983 gegründeten Klubs ins Finale ein, das am 12. April in Hartberg startet.

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