Am Ostersonntag (14.30) kämpft Hartberg in der Meisterrunde daheim um den ersten Sieg, der die Träume vom internationalen Bewerb am Leben halten soll. Dass nach überstandener Grippewelle mit Lukas Spendlhofer, Youba Diarra und Tobias Kainz gegen Gruselgegner Salzburg (der noch nie besiegt werden konnte) drei Routiniers wieder an Bord sind, lässt hoffen.
Mit Dominik Vincze, der seine Saison beenden musste (nach Verdacht auf Riss des hinteren Kreuzbandes hat er die Therapie bei Stammklub Rapid bereits aufgenommen) und Konstantin Schopp (gesperrt) fallen in der Abwehr zwei Spieler aus – neben Max Hennig (verpasste zuletzt krank seinen Einsatz im deutschen U21-Team) macht sich nun Lukas Spendlhofer nach zwei Spielen Pause wieder bereit: „Ich war erst krank, hatte dann Probleme mit dem Rücken,“, so der 32-jährige Abwehrchef, „aber nun sollte es wieder gehen.“
Gegen Salzburg hat Hartberg zwar noch nie gewonnen, aber Spendi hat gute Erinnerungen: „Gegen die Bullen hab ich mit Sturm meinen einzigen Cup-Titel geholt!“ Nachsatz: „Irgendwann bricht im Sport jede Serie, und auch Hartberg wird gegen Salzburg einmal gewinnen. Der Punkt im letzten Duell in Salzburg war wie ein Sieg für uns, der hat uns tabellarisch in die Meisterrunde geholfen. Es ist alles drinnen, auch wenn wir Außenseiter sind! Mit einem Sieg könnten wir voll angreifen, um unsere Ziele vom internationalen Bewerb zu erreichen.“
Dass die Routiniers wieder dabei sind, kann nicht schaden: „Auch wenn die letzte Niederlage gegen die Austria sehr unglücklich war, ein großes Lob an unsere Jungen. Mittlerweile haben wir ja 15, 16 gleichwertige Spieler, was am Anfang der Saison noch nicht so war. Aber eine gesunde Balance schadet sicher nicht.“
Dass Vincze und Schopp passen müssen darf keine Ausrede sein: „Das trifft die anderen Klubs genauso!“ Wobei es Woche für Woche schwerer wird: „Denn die Topteams stellen sich immer besser auf unser blitzschnelles Umschalten ein, stellen die Räume besser zu, deshalb fällt uns das Toreschießen mittlerweile etwas schwerer. Da müssen wir neue Lösungen finden.“
Hartberg hat als einziges Team der Meisterrunde sein primäres Ziel (Klassenerhalt) bereits erreicht: „Aber die Lust auf mehr ist riesengroß. Es darf jetzt nicht die Spannung abfallen, denn wir wollen ja wenn möglich einen internationalen Startplatz haben. Träumereien sind erlaubt!“
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