Mit drei Medaillen im Gepäck und ersten Erfahrungen bei Olympia blickt Heidi Bucher selbstbewusst auf die erfolgreiche Saison zurück. Die „Krone“ besuchte die Langläuferin beim Training in Seefeld und konnte die 19-Jährige etwas näher kennenlernen.
Drei Medaillen bei der Junioren-WM im norwegischen Lillehammer und ein starkes Olympia-Debüt machten diesen Winter für die Langläuferin Heidi Bucher unvergesslich. Die Tirolerin holte damit Österreichs erstes Gold seit Teresa Stadlober (2013). „Was ich heuer geschafft habe, ist schon so richtig cool“, lächelte die 19-Jährige aus Völs.
Der Weg dorthin begann früh – schon mit drei Jahren wurde sie von Mama und Papa auf die Langlauf-Ski gestellt. Der Erfolg heute hat klare Gründe: Sie gilt als extrem ehrgeizig. „Ich bin, glaub’ ich, meine größte Kritikerin“, sagte Bucher: „Es macht mir aber auch einfach so viel Spaß.“
Bodenständig geblieben
Wer sie abseits der Loipe trifft, erlebt ein ganz bodenständiges, junges „Mädel“. Sie verbringt viel Zeit mit Freunden, geht gerne Kaffee trinken und genießt es auch einmal abzuschalten.
Auch kleine, ehrliche Geschichten gehören bei ihr dazu. Bucher sagt selbst, dass sie „ein bisschen verplant“ ist. So hat sie vorm Interview sogar kurzzeitig ihre Goldmedaille verlegt. „Ich habe gedacht, sie ist weg. Ich habe sie dann aber in meinem Chaos zwischen dem Sportgewand wieder gefunden“, grinste das große Talent.
Ihre Medaillen haben grundsätzlich einen fixen Platz – sie hängen zusammen mit den Maskottchen auf einem Regal neben ihrem Bett.
Olympia-Debüt
Doch damit nicht genug: In dieser Saison durfte sie auch erstmalig Olympia-Luft schnuppern – neue Eindrücke, große Bühne und wertvolle Erfahrungen. „Olympia war richtig cool. Das hat die Saison perfekt gemacht“, grinste die Junioren-Weltmeisterin. Und genau dorthin will sie auch in Zukunft. Ziel ist es, sich im Weltcup zu etablieren und sich weiterzuentwickeln. „Ich freue mich auf all das, was noch so kommt“, meinte Bucher.
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