Einen Neustart legt die Wirtschaftsmesse in Gols hin. Sie wird kompakter und ändert obendrein noch ihren Namen.
Von 7. bis 16. August geht in Gols wieder das traditionelle Volksfest über die Bühne. Ganz so traditionell wird es aber heuer nicht. Ein Slogan war jahrelang: Dort, wo die Messe ein Fest ist – und auch heute findet er sich noch auf der Volksfest-Website. Trotzdem ändert sich einiges. Das Fest bleibt – die Messe auch. Allerdings in komprimierterer Form. Nachdem sich in den vergangenen Jahren viele Wirtschaftstreibende darüber beklagt hatten, dass zehn Tage für eine Messe zu lang seien, haben die Verantwortlichen reagiert. Heuer werden Volksfest und Wirtschaftsmesse erstmals voneinander getrennt behandelt.
Mit dem neuen Namen „Burgenland expo“ und unter dem Motto „Mehr Messe als du denkst“ geht die Messe nur mehr von 8. bis 11. August an den Start. Tägliche Öffnungszeiten von 13 bis 21 Uhr, mit vergünstigtem Messeticket von 7,50 Euro, also genau der Hälfte des Preises, die der Volksfest-Eintritt normal kostet.
Außerdem wird es „aufgeräumter“. „Die Aussteller werden nach Themen zu finden sein. Bis jetzt war es ein wenig ein Gemischtwarenladen, jetzt wird alles in Bereiche aufgeteilt“, erklärt Bürgermeister Kilian Brandstätter.
Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer
Gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Burgenland möchte man aus den vier Tagen sowohl für Wirtschaftstreibende als auch für interessierte Kunden so viel herausholen, wie man kann.
„Es ist gerade in den jetzigen Zeiten wichtig zu zeigen, was unsere Unternehmer zu bieten haben. Denn das ist einiges“, ist auch Wirtschaftskammerpräsident Andreas Wirth überzeugt. „Es ist wichtig, Veranstaltungen wie das Golser Volksfest zu haben, denn hier kann man kompakt herzeigen, was die Region und unsere Wirtschaftstreibenden können“, so Wirth.
Unterteilt wird die Expo in die Bereiche „Bauen, Wohnen & Garten“, „Land & Genuss“, „Camping & Outdoor“, „Auto & Mobilität“ sowie „Tourismus & Freizeit“. Auch wenn es anfangs von einigen Kritik ob der verkürzten Messedauer gab, ist vor allem das Freigelände fast ausgebucht.
„Es sind auch alte Aussteller zurückgekommen, weil sie mit vier Tagen einfach besser wirtschaften können“, weiß auch Volksfest-Organisator Dieter Horvath. „Wer noch dabei sein möchte, sollte sich schnell bei uns melden.“
Auch der Kultursommer findet heuer wieder statt. Im Vorjahr musste er ja wegen des Umbaus der Hauptschule pausieren. Heuer sind die Künstler wieder am Start – dauern wird der Kultursommer genauso lange wie die Wirtschaftsmesse, also vier Tage, von 8. bis 11. August.
Einige Neuerungen und Highlights soll es noch geben. Die werden aber erst später verraten!
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