Während der Weltverband FIA auf die Kritik der Fahrer reagierte und die Qualifying-Regeln anpasste, sorgte Max Verstappen in einer Medienrunde für einen Eklat. Eine Kolumne von „Krone“-Sportredakteur Stefan Burgstaller ...
Zumindest die ersten Runden der ersten beiden Rennen waren bisher vergnüglich, das ständige Energie-Aufladen ist für den Zuseher aber mühsam – vor allem im Qualifying. Da wird ständig gerollt, bei Vollgas nicht ganz so schnell gefahren, damit die Batterien voll werden. Um dieses „Phänomen“ einzuschränken, hat der Weltverband FIA nun ab diesem Grand-Prix-Wochenende in Suzuka beschlossen, dass pro Quali-Runde nur acht statt neun Megajoule Energie zurückgewonnen werden dürfen. Klingt kompliziert, ist es auch – und für den eingefleischten Motorsport-Fan bleibt es undurchsichtig wie zuvor.
Verstappen wirft Reporter raus
An der Spitze der Kritiker der neuen Autos steht Max Verstappen. Der in Melbourne nur Sechster wurde und in Schanghai ausfiel. Das scheint auf die Laune des Holländers zu schlagen – so sorgte er gestern in Japan für einen Eklat: Bei der Pressekonferenz weigerte sich der Red-Bull-Star zu reden, solange „Guardian“-Journalist Giles Richards im Raum ist. Ungewohnt dünnhäutig für Verstappen. Der britische Reporter hatte Max im Vorjahr bloß gefragt, ob er auch meine, dass ihm der Rempler gegen George Russell in Barcelona letztlich den fünften Titel gekostet hat.
Dabei ist das eine legitime Frage: Weil Verstappen damals von Platz fünf auf zehn zurückversetzt worden war, verlor er neun Punkte – und am Ende fehlten ihm zwei auf Lando Norris …
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