Das Leben wird immer teurer. Vielen Burgenländern bleibt am Ende des Monats nicht einmal mehr Geld für den Einkauf von Grundnahrungsmitteln. Deshalb startet die Caritas in der Karwoche eine neue Sachspendenaktion.
Zuerst die Covid-19-Pandemie samt Lieferkettenkrise. Dann der russische Angriff auf die Ukraine mit der Energiekrise in Europa. Und nun auch noch der Krieg im Nahen Osten: Die Preise für Lebensmittel und Produkte des täglichen Bedarfs steigen und steigen. Immer mehr Burgenländer müssen deshalb Sozialberatungsstellen aufsuchen, weil sie sich das Notwendigste nicht mehr leisten können. Eine Erleichterung ist nicht in Sicht. Im Gegenteil. Die unsicheren Handelswege treiben Energie- und Transportkosten weiter in die Höhe. Das macht importierte Waren teurer, und auch heimische wie Getreide, Fleisch und Milch, weil die Landwirtschaftskosten steigen.
Start ist am Karsamstag
„Um Menschen in Not unkompliziert zu unterstützen, schnüren wir 300 Lebensmittel- und Hygienepakete im Wert von je 30 Euro. Damit wir den Leuten rasch unter die Arme greifen können, sind wir auf Lebensmittelspenden angewiesen“, sagt Caritas-Direktorin Melanie Balaskovics. Am 4. April, dem Karsamstag, nehmen Sozialberaterinnen vor den Billa plus-Filialen in Eisenstadt (Mattersburger Straße 50) und Oberwart (Grazer Straße 128) Sachspenden entgegen.
Welche Nahrungsmittel gebraucht werden
Dringend benötigt werden Nudeln, Reis, Packerlsuppen, Pastasoßen, Konserven, Haltbarmilch und Pflanzendrinks, Haferflocken, Kaffee – und optional Schoko-Osterhasen. Auch Zahnputzzeug, Seifen, Duschgels und Shampoos, Toilettenpapier, Deodorants, Binden, Tampons und Waschpulver sind gefragt. „Ein solches Paket kann für Betroffene enorm entlastend wirken“, sagt Sozialberaterin Petra Frank.
Auch Online-Spenden sind möglich
Abgeben kann man Sachspenden auch in der Caritas-Zentrale in Eisenstadt (Montag bis Donnerstag jeweils von 8 bis 15 Uhr und am Freitag von 8 bis 12 Uhr), im Carla Oberwart und online: https://wirhelfen.shop/lebensmittelpaket-bgld/
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