Kein Rennen möglich

Nebel! Super-G der Herren in Courchevel abgesagt

Ski Alpin
14.03.2026 10:14
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Aufgrund des Nebels in Courchevel wurde der ursprünglich für 11 Uhr geplante Super-G der Herren abgesagt.

Der Weltcup-Super-G der Männer am Samstag in Courchevel ist abgesagt worden. Der prognostizierte Wetterumschwung war gekommen – Schneefall, Nebel und schlechte Sicht machten eine Durchführung des drittletzten Bewerbs in dieser Disziplin in diesem Winter nicht möglich. Am Sonntag (10.45) steht ein weiteres Rennen auf dem Programm, doch auch dieser Super-G steht wetterbedingt auf der Kippe. Eine weitere Absage würde dem Schweizer Marco Odermatt die kleine Kristallkugel sichern.

„Es kommt alles zusammen. Es ist Nebel, es ist starker Schneefall, im unteren Bereich der Strecke Schneeregen. Die Piste ist aufgeweicht, also an ein Rennen nicht zu denken“, sagte ÖSV-Männer-Cheftrainer Marko Pfeifer. Stefan Babinsky hatte schon bei der Besichtigung angesichts der Bedingungen an einer Rennaustragung gezweifelt. „Unten im Ziel regnet es sehr stark, oben schneit es. Nebel ist auch drinnen. Da ist es schwer, Rennen zu fahren“, sagte der Steirer.

Odermatt vor Gewinn der Kristallkugel
Laut Marco Schwarz hat auch die Piste ziemlich gelitten. Es hätte schon „ein Wunder“ passieren müssen, um fahren zu können, sagte der Kärntner, der die Situation mit Garmisch vor zwei Wochen verglich. Dort war wegen ähnlicher Bedingungen ebenfalls der Super-G abgesagt worden, dieser sollte in Courchevel nachgeholt werden. Nun ist das Rennen ersatzlos gestrichen. Von der Absage profitiert gewissermaßen Odermatt, der die Super-G-Wertung mit einem Vorsprung von 158 Punkten auf Vincent Kriechmayr anführt. Sollte es auch am Sonntag zur Absage kommen, hat der Schweizer die Kristallkugel fix.

Marco Odermatt
Marco Odermatt(Bild: GEPA)

Kriechmayr hatte am Freitag die Abfahrt für sich entschieden und damit eine dreijährige ÖSV-Siegesflaute in der schnellsten Alpindisziplin beendet. Ob der Oberösterreicher und seine Teamkollegen am Sonntag im Super-G nachlegen können, ist angesichts der Wetterprognosen unsicher. Es ist sehr viel Neuschnee prognostiziert. „Wir stellen uns auf ein Rennen ein. Sie werden sicher alles dran setzen. Wir wollen unbedingt ein Rennen haben, zumindest einen Super-G hier. Das ist doch eine unserer stärksten Disziplinen. Der Kurs bleibt der gleiche“, sagte Pfeifer.

Strecke „sensibel“
Auch FIS-Renndirektor Markus Waldner zeigte sich zuversichtlich für Sonntag. Allerdings müsse man „aufpassen, dass wir die Strecke nicht kaputtmachen. Das ist sehr sensibel“, sagte Waldner im ORF. Sollte auch der Sonntags-Super-G ausfallen, würde auch dieser nicht mehr nachgeholt werden können, da kommende Woche bereits das Weltcup-Finale in Kvitfjell ansteht.

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