Mittagessen für Schüler, auch wenn sie nicht in der Nachmittagsbetreuung sind: Die Grazer KPÖ will das Thema am Donnerstag im Gemeinderat diskutieren. Der Bedarf bei Familien wäre gegeben, heißt es.
Einen Vorstoß zur Verpflegung in Grazer Volks- und Mittelschulen bringt die KPÖ am Donnerstag in den Gemeinderat ein. Ein Kind, das für die Nachmittagsbetreuung angemeldet ist, wird zu Mittag natürlich verpflegt. Immerhin kostet die Betreuung zusätzlich. Doch ein Kind nur für das betreute Mittagessen anzumelden und danach abzuholen, ist nicht vorgesehen. Der Bedarf sei aber bei Grazer Eltern da, meint KPÖ-Bildungssprecherin Mina Naghibi.
Eine Schule in Graz hat bereits ein solches Angebot. Dort können Kinder nur zum Mittagessen bleiben oder an einzelnen Tagen, als „Mischform“, zusätzlich die Nachmittagsbetreuung besuchen.
Naghibi plädiert mittels dringlichem Antrag an Bildungsstadtrat Kurt Hohensinner (ÖVP) für ein kostenneutrales und bedarfsorientiertes Modell zu Mittag. „Diese zusätzliche Option könnte dazu führen, dass die ohnehin zu großen Kindergruppen nach der Mittagszeit etwas verkleinert werden, wenn die Familien keinen Bedarf darüber hinaus haben“, sagt sie.
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