Trauer um Jennifer Runyon: Die Schauspielerin, die unter anderem in „Ghostbusters – Die Geisterjäger“ oder in der Sitcom „Charles in Charge“ zu sehen war, ist im Alter von 65 Jahren gestorben.
Den Tod der Schauspielerin bestätigte ihre Familie auf Social Media. „Am vergangenen Freitag ist unsere geliebte Jennifer von uns gegangen. Es war ein langer und beschwerlicher Weg, der nun im Kreise ihrer Familie endete“, hieß es in der Nachricht.
„Würde alles für einen weiteren Tag mit dir geben“
Und weiter: „Wir werden sie immer für ihre Lebensfreude und ihre tiefe Verbundenheit zu Familie und Freunden in Erinnerung behalten. Ich weiß, dass sie von oben mit ihrem wunderschönen Lächeln auf uns herabschaut. Ruhe in Frieden, unsere Jenn.“
Runyons Tochter Bayley, die ebenfalls Schauspielerin arbeitet, trauerte außerdem auf ihrem Instagram-Profil um ihre Mama. „Alle meine besten Eigenschaften stammen von dir“, schrieb sie in einer rührenden Hommage und veröffentlichte dazu einige Fotos und Videos. „Ich würde alles für einen weiteren Tag mit dir geben.“
„Kurzer Kampf gegen den Krebs“
Zwar gab die Familie keine Todesursache bekannt, wie Runyons beste Freundin, „Verliebt in eine Hexe“-Darstellerin Erin Murphy, in einem Posting auf Instagram aber erklärte, habe sie „einen kurzen Kampf gegen den Krebs“ geführt.
„Bei manchen Menschen weiß man einfach, dass man mit ihnen befreundet sein wird, noch bevor man sie überhaupt kennengelernt hat. Sie war eine ganz besondere Frau“, schrieb Murphy über Runyon weiter. Sie denke in dieser schwierigen Zeit an ihre Familie und ihre wunderbaren Kinder.
Kultige Szene mit Bill Murray
Ihr Film-Debüt gab Jennifer Runyon 1980 in dem Slasher-Film „Goodnight – Die Nacht, als Knecht Blutbrecht kam“. Danach ergatterte sie vor allem kleinere Rollen, etwa in „Ein Colt für alle Fälle“ oder „Das turbogeile Gummiboot“.
1984 war Runyon schließlich in „Ghostbusters“ zu sehen – als eine Studentin, die sich in einer ikonischen Szene mit Bill Murray und Steven Tash einer paranormalen Untersuchung unterzieht. Außerdem hatte sie einige Gastauftritte in berühmten Serien, etwa in „Mord ist ihr Hobby“, „Magnum“ oder „Beverly Hills, 90210“.
Anfang der 90er-Jahre legte Runyon eine Schauspielpause ein, um sich um ihre Kinder zu kümmern und als Lehrerin zu arbeiten. Mitte der 2010er-Jahre kehrte sie schließlich vor die Kamera zurück, war unter anderem in den Horrorfilmen „Terror Tales“ oder „Bloodsucka Jones vs. The Creeping Death“ zu sehen.
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