Wenn sich einmal im Jahr die große, deutschsprachige Literaturwelt vor dem kleinen Klagenfurt verneigt, sind die Tage der deutschsprachigen Literatur am Wort! Autorenschlachten war einmal – Showqualität hat das berühmteste Wettlesen, seit es Castingshows gibt, immer noch! Versuch einer „Verwortung“.
Klagenfurt und der Ingeborg-Bachmann-Preis: Das ist eine wilde Liebesgeschichte, und sie wurde vor allem in den Anfängen auf dem Schlachtfeld der Gefühle ausgetragen. Unvergessen die gnadenlosen Verrisse von Literaturpapst und Juror Marcel Reich-Ranicki, der im Vernichten von Jungautoren zum grünblasigen Rumpelstilzchen mutierte, wie Karin Struck im Auftaktjahr 1977 erleben musste: „Das ist ein Skandal, wie sie schreibt. Wen interessiert schon, was die Frau denkt, was sie fühlt, während sie menstruiert? Das ist keine Literatur – das ist ein Verbrechen.“
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.