Rund 360 Millionen Euro nehmen Bund und die beiden staatlichen Unternehmen ÖBB und Asfinag in diesem Jahr in die Hand, um Autobahn und Schiene in Salzburg zu modernisieren. Infrastrukturminister Peter Hanke (SPÖ) und Landeshauptfrau Karoline Edtstadler (ÖVP) präsentierten einige der Projekte.
Etwa jeweils 180 Millionen Euro investieren ÖBB und Asfinag in diesem Jahr im Bundesland Salzburg. Der Hauptfokus liegt bei der Bundesbahn vor allem auf Projekten des sogenannten Rahmenplans. Darunter die Modernisierung der Bahnhöfe in Straßwalchen und Gries im Pinzgau, die Stellwerkserneuerung in Schwarzach-St.Veit und zwei Brücken über die Salzach (Eschenau und Unterbruck).
Bei der Asfinag setzt man die Modernisierung und Sanierung auf der Tauernautobahn (A10) fort. Neben der Generalerneuerung der Fahrbahn zwischen Hieflertunnel und Zetzenbergtunnel oder der Instandsetzung des Zubringers Bischofshofen liegt der Fokus auf Vorbereitungsarbeiten für die Sanierung von Katschberg- und Tauerntunnel.
Ab 2027 sollen die rund 25 Kilometer langen Tunnelröhren umfassend modernisiert werden. Die Kosten für das Gesamtprojekt belaufen sich auf rund 700 Millionen Euro. Schon heuer wird mit der Modernisierung der Mautstation in St. Michael begonnen.
Nach dem Abschluss der Sanierung der Tunnelkette bei Werfen ist die Sanierung des modernisierten Brentenbergtunnels nach einem Lkw-Unfall im Jänner erneut nötig geworden. Die Reparatur der Tunneldecke soll noch vor dem Sommer abgeschlossen sein. Die Kosten für die Reparatur sind noch nicht bekannt.
Nutzen für die Wirtschaft
„Mit insgesamt 360 Millionen Euro setzen wir ein klares Signal: Wir investieren gleichzeitig in eine starke Bahn, eine sichere und moderne Straßeninfrastruktur und in intelligente Verkehrssteuerung“, erklärt Minister Peter Hanke. So stehen auch ein intelligentes Verkehrsmanagement-System in den Projektlisten der Asfinag. Noch vor dem Sommerreiseverkehr soll es mit modernen Sensoren dazu beitragen, dass auf der Südroute der A10 vom Walserberg weg der Verkehr besser fließen soll.
„Das Mobilitätspaket nützt nicht nur allen Verkehrsteilnehmern, das nützt auch der Bauwirtschaft in Salzburg und vor allem unserem Wirtschaftsstandort“, sagte Landeschefin Karoline Edtstadler.
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