Gut ausgerüstet, erfahren – und doch unvorsichtig! Drei Salzburger Tourengeher lösten am Mittwoch im Bereich des Filzmooshörndls in Großarl eine Lawine aus. Die Schneemassen verschütteten einen 70-Jährigen komplett.
Seine Begleiter gruben ihn bis zum Kopf frei. 35 Bergretter machten sich zum Unfallort auf, eilten dem Mann zu Hilfe. „Der Verschüttete war zuerst nicht ansprechbar“, sagt Hannes Saugspier, Ortsstellenleiter der Großarler Bergrettung. Ein Rettungshubschrauber flog den 70-Jährigen in das Schwarzacher Spital.
In Saalbach, Obertauern, Dienten und Zederhaus gingen am Mittwoch weitere Lawinen ab – stets ausgelöst von Wintersportlern. Verletzt wurde niemand. Die Bergrettung rät zu erhöhter Vorsicht. Denn: Derzeit sei die Schneesituation abseits der Pisten extrem heikel und teilweise selbst für erfahrene Tourengeher „einfach nicht beurteilbar“.
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