In den neuen Büroturm an der Münchner Bundesstraße in Salzburg-Liefering zieht nach einer turbulenten Bauphase Leben ein. Ins Erdgeschoss kommt ein Fitness-Studio mit modernem Konzept und ein Restaurant.
Nach einer ziemlich turbulenten Bauphase kehrt jetzt Leben in das neue Eintrittstor im Nordwesten der Stadt Salzburg ein. Die ersten Büros im „Acht Zwei Vier“ des Immobilienentwicklers Prisma sind bereits bezogen, im Lauf des Frühlings wird es auch im Erdgeschoss an der Münchner Bundesstraße lebhaft. Am Standort der ehemaligen Raiffeisenbank Liefering, die jetzt ebenfalls bereits wieder am Areal eingezogen ist, hat der Projektbetreiber drei Gebäude mit acht, zwei und vier – daher auch der Name für das Areal – Geschossen errichtet.
Prisma kennt man in Salzburg bereits vom Stadtwerke-Areal in Lehen und von der Rauchmühle, die ebenfalls das Vorarlberger Unternehmen neu gestaltet hat. Beim Aussuchen der Mieter sei man wählerisch, betont Prisma-Vorstand Bernhard Ölz. Das Angebot müsse zum Projekt passen. An der Münchner Bundesstraße soll etwa im Mai das Fitness-Studio „Lagree Lab“ eröffnen. Es soll eines der ersten Studios dieses neuen Fitness-Trends aus Hollywood in Österreich werden. „Lagree ist ähnlich wie Pilates, aber es ist intensiveres Training“, erklärt Betreiberin Barbora Baronova.
Salzburger Seeton machte in der Bauphase Probleme
Daneben, im höchsten Turm, eröffnet Gastronom Timo Zhou voraussichtlich im Juni sein Restaurant „Shiro“. Das hat seine Basis in der asiatischen Küche, als Fusion-Betrieb wird es aber auch italienische Einflüsse und Tapas geben. Zhou betreibt in Salzburg bereits das Restaurant Fuji zwischen Raiffeisenstraße und Itzlinger Hauptstraße in Itzling. Eine besondere Aufwertung für das Areal ist die Freilegung der Altglan, die über das Gelände fließt.
Sie machte aber auch die Bauphase besonders herausfordernd. Auch abseits von Corona und Ukraine-Krieg gab es während der Errichtung von 2020 bis 2025 reichlich Turbulenzen. So machte der Untergrund, konkret der Salzburger Seeton, Probleme. Das führte zu Verzögerungen, durch neue technische Methoden bekamen die Projektbetreiber den Untergrund in den Griff. „Das hätte nicht passieren dürfen“, gibt Ölz offen zu.
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