Massive Schäden hat ein Lkw-Brand vor einer Woche ausgerechnet in einem Tunnel auf der Tauernautobahn ausgelöst. Die Totalsperre der A10 und Umleitung über die Bundesstraße waren dabei eine starke Belastung – für Anrainer und Autofahrer. Am Freitagnachmittag soll es wieder zweispurig durch die Röhre gehen.
Massive Schäden, deren Summe die Asfinag auch eine Woche nach einem Lkw-Brand noch nicht beziffern kann, hat ein Lkw-Brand im Brentenbergtunnel angerichtet. Dennoch wird die Röhre bei Werfen in Richtung Norden noch heute, Freitag, zwischen 15 und 16 Uhr für den Verkehr freigegeben – und das zweispurig.
Lkw ging in Flammen auf
Vor genau einer Woche war hier ein 41-jähriger rumänischer Lenker mit seinem Sattelzug zuerst rechts gegen einen Anpralldämpfer gefahren und im Anschluss links im Eingangsbereich des Tunnels zum Stehen gekommen. Das Fahrzeug ging dabei in Flammen auf und brannte vollkommen aus – die „Krone“ berichtete mehrfach.
Dabei fielen auch Betonteile von der Decke. Die starke Hitze ließ laut Feuerwehr-Einsatzleiter vor Ort „den Beton schmelzen“. Der Fahrer selbst konnte aus dem Tunnel gerettet werden. Andere Fahrzeuge waren nicht involviert.
Stahlgerüst stützt Tunnelgalerie ab
Nun sieht es so aus, als ob die Schäden zumindest die Verkehrssicherheit kaum beeinträchtigen würden. Die Galerie vor dem Tunnel wird vorerst mit einem Stahlgerüst abgestützt, der Tunnel selbst ist stabil. Dennoch wurde auch hier ein Netz gespannt – für den Fall, dass Teile herunterfallen sollten.
Schwer in Mitleidenschaft gezogen wurden bei dem Unfall auch die technischen Einrichtungen des Tunnels. Beim „Krone“-Lokalaugenschein am Mittwoch lagen noch verbrannte Kabel, Lichter und Kameras auf einer Ladefläche. Die technischen Einrichtungen hätten aber – so die Asfinag – umfangreiche Funktionstests bestanden.
Tempolimit 80, Sanierung ab Februar
Festgelegt wurde auch bereits das Tempolimit in diesem Abschnitt. Während das Gerüst steht, gilt auf der Tauernautobahn im Bereich des Brentenbergtunnels Tempo 80. Saniert wird der Tunnel dann ab Februar – gemeinsam mit Arbeiten in den Außenbereichen der Tunnelkette. Um den Verkehr nicht zu sehr zu beeinflussen, legen die Mitarbeiter dafür Nachtschichten ein.
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